Sony

Sony erwartet erneut Milliardenverluste für das laufende Geschäftsjahr

Obwohl bei Sony zwischendurch immer wieder Aufwind zu spüren war, gaben die Japaner nun erneut eine Gewinnwarnung heraus und prognostizieren für das aktuelle Geschäftsjahr einen erneuten Milliardenverlust.

Die PlayStation-Sparte, der Film- und Musikbereich erfreuen sich hingegen einem stetigen Wachstum, sodass man jüngst 10 Millionen verkaufte PS4 Konsolen vermelden konnte. Problematisch sind weiterhin die Bereiche für TVs und Smartphones, wo man nicht mit der Konkurrenz bei Apple, Samsung oder LG mithalten kann.

Am Ende erwartet man in diesem Jahr somit einen Verlust von 1,65 Milliarden Euro, was zwar weitaus weniger ist als in den Jahren zuvor, aber unterm Strich immer noch eine ordentliche Zahl, die nicht jedes Unternehmen einfach so wegstecken kann.

Sony Quartalsbericht – Umsatz und Gewinne zurück in den schwarzen Zahlen

Die PlayStation 4 ist für Sony auch weiterhin ein wahrer Goldesel, wie der aktuelle Geschäftsbericht der ersten drei Monate des laufenden Jahres zeigt.

Im Zeitraum April bis Juni 2014 konnte man insgesamt 3,5 Millionen PS4, PS3 und PS2 Konsolen verkaufen, wobei der Löwenanteil auf die PlayStation 4 fällt. Die PS Vita und PSP bringen es auf 0,75 Millionen verkaufte Geräte. Genauere Zahlen zu den einzelnen Plattformen gibt es leider nicht.

Insgesamt stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 95,7 Prozent, was hauptsächlich der PlayStation 4 und den Einnahmen aus dem PlayStation Network zu verdanken ist. Unterm Strich standen beim Geschäftsergebnis am Ende 43 Millionen Dollar Gewinn, nur auf die PlayStation-Sparte bezogen.

Sony im Gesamten ist zurück in den schwarzen Zahlen und kann in den drei Monaten einen Gewinn von 265 Millionen Dollar ausweisen.

Sony stellt offizielles gamescom Line-Up vor, inkl. einiger Überraschungen

Sony hat heute das offizielle gamescom Line-Up an Spielen vorgestellt, die in Köln spielbar sein werden, einschließlich einiger Überraschungen.

Dazu gehört unter anderem das Horror-Adventure ‘Until Dawn‘, der populäre Indie-Titel ‘Journey’, der vermutlich für PlayStation 4 erscheint, aber auch bisher unbekannte Titel wie Guns Up! oder Final Horizon. Neben diesen Spielen sind aber auch alle Blockbuster vertreten, darunter Bloodborne, The Order: 1886, DriveClub & Co.

PlayStation 4

  • Battlefield: Hardline
  • Surgeon Simulator
  • Middle Earth: Shadow of Mordor
  • Alien: Isolation
  • Diablo III: Reaper of Souls Ultimate Evil Edition
  • Far Cry 4
  • Destiny
  • Until Dawn (formerly announced for PS3)
  • The Unfinished Swan
  • The Order: 1886
  • The Last of Us Remastered
  • Super Exploding Zoo
  • SingStar
  • Minecraft PlayStation 4 Edition
  • LittleBigPlanet 3
  • Killzone: Shadow Fall Intercept
  • Journey
  • inFamous First Light
  • Hustle Kings

PS Vita

  • Super Exploding Zoo
  • Soul Sacrifice Delta
  • The Sly Trilogy
  • The Ratchet & Clank Trilogy
  • PlayStation Vita Pets
  • Murasaki Baby
  • Minecraft PS Vita Edition
  • Invizimals: The Alliance
  • Hotline Miami 2: Wrong Number
  • Hohokum
  • Freedom Wars
  • Entwined
  • Big Fest

Die gamescom findet vom 13. bis 17. August 2014 statt.

Sony´s Kaz Hirai entschuldigt sich für die lange Umstrukturierung des Unternehmens

Sony President und CEO Kaz Hirai hat sich heute Morgen bei den Aktienanteilshabern dafür entschuldigt, dass sich die Umstrukturierungsmaßnahmen im Unternehmen so lange hinziehen.

Das sechste Mal in innerhalb von sieben Jahren fuhr Sony in diesem Jahr ein massiven Verlust ein, verspricht aber, dass man langfristig wieder wachsen wird.

“Es tut mir leid, dass wir nicht die Erwartungen der Aktionäre erfüllen konnten,” so Hirai. “Wir tragen die Verantwortung für die komplette Umstrukturierung im Geschäftsjahr 2014, mit einem ausgeprägten Sinn für Krisen und ohne weitere Verzögerungen.”

Kaz Hirai trat im Jahr 2012 an die Spitze des Unternehmens und baut dieses seitdem stetig um. Dazu zählten der Verkauf der Vaio- und TV-Sparte, sowie der Ausbau von weiteren Unternehmensfeldern, die zu den Standsäulen von Sony wurden, darunter die PlayStation-Sparte.

“Es gibt nur eine 50 Prozentige Chance, dass Hirai die Umstrukturierung in diesem Jahr komplett abschließen kann und das ist keine leichte Aufgabe,” sagte der 83-jährige Tsukasa Kaneda, der seit über 50 Jahren Anteile an Sony hält. “Ich hoffe sie können erneut großartige Produkte erschaffen, wie sie es bereits zur Firmengründung getan haben.”

Jack Tretton hat einen neuen Job und entwickelt jetzt AI-Systeme

Der ehemalige SCEA CEO Jack Tretton, der seinen Posten zum 01. April abgegeben hat, denkt gar nicht an den Ruhestand und ist nun bei Genotaur Inc. in San Diego tätig.

Genotaur Inc. wurde erst im vergangenen Jahr gegründet und entwickelt moderne AI-Systeme, was man mithilfe evolutionärer, kognetiver und umfassender Computeranalysetechniken erreichen möchte, um so neue Formen von intelligenten und interaktiven Interfaces zu erschaffen.

Tretton´s lange Erfahrung bei PlayStation und im Bereich der Consumer Electronics Produkte soll bei Genotaur dabei helfen, die Fähigkeiten des Unternehmens weiter auszubauen. Man ist glücklich darüber, mit Tretton einen solch wertvollen Partner gewonnen zu haben.

Sony möchte Nr. 1 im Konsolen-Markt bleiben & weitere Zukunftspläne offenbart

Sony hat heute wie angekündigt ihre Zukunftspläne vorgestellt, nachdem man das vergangene Geschäftsjahr erneut mit einem massiven Verlust abgeschlossen hat.

In einer Pressemitteilung von Sony geht man dabei auch auf die PlayStation-Sparte ein, zu der es heißt:

“Im Game und Network Services Business möchte Sony die Hardwarebasis der PlayStation 4 weiter ausbauen und seine Netzwerkservices stärken, um den Gewinn damit zu steigern. Am 06. April 2014 wurden kumulativ 7 Millionen Einheiten verkauft, mit dem Ziel seine Position als Nr. 1 im Konsolen-Markt weiter zu stärken.”

Weiterhin heißt es, dass die Hälfte aller PS4 Besitzer ein PlayStation Plus Abo besitzen und die Zahl der aktiven PlayStation Network Nutzer auf über 52 Millionen User gewachsen ist. Die Umsätze aus dem Netzwerk, inkl. Game, Music und Videoservices beliefen sich im vergangenen Jahr auf 200 Billionen YEN mit steigender Tendenz.

Abschließend bestätigte man, dass im Sommer 2014 in den USA der offene BETA Test zu PlayStation Now startet.

Sony´s Spielesparte wächst weiter, Unternehmen erneut mit Milliardenverlust

Wie erwartet hat Sony in ihrem aktuellen Quartalsbericht erneut einen Milliardenverlust (1,25) ausgewiesen, sieht sich für das laufende Jahr aber weiter am wachsen.

Besonders stark ist hier die PlayStation Sparte, die weiter kräftig zugelegt hat, dank der PlayStation 4. 14,6 Millionen Konsolen (PS4,PS3,PS2) konnte man im vergangenen Geschäftsjahr verkaufen. Weitere 4,1 Millionen Handhelds (PS Vita, PSP) kamen hinzu. Die Softwareverkaufszahlen lagen bei 374 Millionen Einheiten. Beim Gewinn und Verlust steht am Ende jedoch weiterhin ein Minus von rund 80 Millionen Dollar, was man den hohen Investitionen in den PS4 Launch zuschreibt.

Für das laufende Jahr ist man äußerst optimistisch und möchte 20,5 Millionen Konsolen (PS4,PS3,PS2, PS Vita, PSP) verkaufen, sowie mit 390 Millionen Einheiten noch mehr Spiele an den Mann bringen. Ebenso erwartet man weitere Zuwächse im Bereich der Online-Services, wie dem PlayStation Network und SEN. Die Zukunftsstrategie von Sony möchte President Kaz Hirai am 22. Mai vorstellen. Den vollständigen Bericht kann man sich auf der offiziellen Seite von Sony herunterladen.

Im Zuge dessen kommentierte auch Sony World Wide Studio Boss, Shuhei Yoshida, die Situation von Sony und sagte hierzu, dass Sony Computer Entertainment als eigenständige Firma agiert und nicht auf der Struktur der Sony Corp. basiert.

Der Start der PlayStation 4 verlief für SCE reibungslos und die tatsächlichen Verluste seien geringer als zuvor prophezeit. Dem entgegen sinken jedoch die Umsätze mit der PlayStation 3 schneller als erwartet, was zu den Verlusten am Ende beigetragen hat.

Bericht: Kaz Hirai & weitere Sony Manager verzichten auf 50 Prozent ihres Gehalts

Erneut verzichten die hochrangigen Angestellten bei Sony, darunter Präsident Kaz Hirai und weitere Manager auf 50 Prozent ihrer Gehaltszahlung, um das Unternehmen damit finanziell zu entlasten.

Wie das Wall Street Journal derzeit berichtet, wird keiner der Top Manager in diesem Jahr Anspruch auf ihre Bonuszahlung erheben, womit man ein weiteres Zeichen setzt, um das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen. Die kürzliche Prognose deutete erneut auf einen Verlust von über einer Milliarde Dollar im vergangenen Geschäftsjahr hin, was man vor allem dem Verkauf der Vaio- und TV-Sparte und dem schwächelnden Disc-Segment zuschreibt.

Der vollständige Geschäftsbericht soll am morgigen Mittwoch veröffentlicht werden.

Sony erwartet erneut über einer Milliarde Dollar Verlust

Sony wird das vergangene Geschäftsjahr voraussichtlich erneut mit einem Verlust von 1,2 Milliarden Dollar abschließen, nachdem man zuvor einen Gewinn von knapp 500 Millionen Dollar prophezeit hat.

Verantwortlich für die drastische Wende sei die schwache Vaio-PC Sparte, die man letztendlich komplett verkauft hat, sowie weitere Umstrukturierungsmaßnahmen im gesamten Unternehmen. Hinzu kommen diverse Entlassungswellen durch die Entwicklerstudios hinweg, einschließlich bei Guerrilla Games Cambridge, Sony London und Sony Santa Monica Studio.

Positiv ist jedoch anzumerken, dass die internen Betriebskosten von 80 Milliarden YEN auf 26 Milliarden YEN reduziert werden konnten. Der vollständige Jahresabschlussbericht folgt in rund zwei Wochen.

Sony verkauft fast 10 Millionen Square Enix Aktien (Update)

Sony hat alle seine Aktienanteile an Square Enix verkauft, die damit den drittgrößten Aktienanteilshaber des Publisher´s darstellten.

Insgesamt 9,5 Millionen Aktien im Wert von rund 47 Millionen Dollar wurden damit veräußert, ein Verlust von fast zwei Drittel für Sony, die vor rund zehn Jahren ungefähr 150 Millionen Dollar dafür investiert hatten. Wie hoch der tatsächliche Wert der Aktien ist, wird man in den nächsten Tagen ermitteln.

Der somit generierte Gewinn soll direkt in das Geschäftsergebnis des aktuellen Quartals fließen.

(Update)

In einer offiziellen Presseerklärung schreibt Sony, dass man durch den Verkauf der Square Enix Aktien rund 150 Millionen Dollar erhält, womit man fast die gleiche Summe zurückbekommt, die man vor rund zehn Jahren hinein investiert hat. Der Transfer findet am 21. April statt.

Sony´s PlayStation Sparte steigert massiv den Umsatz, Vaio-PC Segment wird verkauft

Dank der PlayStation 4 konnte Sony im letzten Quartal ihres Geschäftsjahres den Umsatz in der PlayStation Sparte massiv steigern, der im Zeitraum Oktober bis Dezember 2013 bei 4,2 Milliarden Dollar lag.

Die Gewinne konnten zwar ebenfalls um 300 Prozent zulegen, blieben jedoch auf dem gleichen Level wie im Vorjahreszeitraum. Neue Verkaufszahlen der PlayStation 4, die zuletzt bei 4,2 Millionen Einheiten lagen, nannte Sony nicht explizit, sondern gibt nur eine kumulierte Zahl von 7,8 Millionen Einheiten mit der PS3 zusammen an. Dafür erreichten die Softwareverkaufszahlen neue Rekordwerte, die im Quartal bei 126 Millionen verkauften Einheiten liegen, einschließlich digital verkaufter Kopien.

Wie zuvor schon vermutet, trennt sich Sony zum 31. März von seiner Vaio-PC Sparte und wird verstärkt in die Entwicklung und Produktion von 4K-TVs investieren. Zudem wird dieser Bereich eigenständiger ausgelagert. Nach gründlichen Analysen ist man zu dem Schluss gekommen, dass dies die beste Entscheidung sei. Die Vaio-PC Sparte geht an ein neues Unternehmen namens JIP. Im Zuge dessen wird man bei Sony auch 5000 weitere Stellen bis Ende März abbauen.

Sony erwartet unspezifische Verluste mit dem PS4 Launch

Sony hat nun ebenfalls ihren aktuellen Quartalsbericht vorgelegt, in dem man einen “unspezifischen” Verlust im kommenden Monat erwartet, sobald die PlayStation 4 erscheint.

Trotz der unerwartet hohen Nachfrage wird die PlayStation 4 zunächst ein Verlustgeschäft für das Unternehmen sein, bei der man schätzungsweise von rund 60 Dollar pro Konsole ausgeht. Laut Vice President Masayasu Ito wird man sich davon aber schnell durch die Spielverkäufe und durch PlayStation Plus erholen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres im März 2014 möchte man mindestens fünf Millionen Konsolen abgesetzt haben, was auch Third-Party Publisher wie EA so erwarten.

Die PlayStation 2 und PSP leiden weiterhin an rückläufigen Verkaufszahlen, wobei die PlayStation 3 weiterhin im letzten Quartal zugelegt hat.