The Order: 1886 auf der gamescom angeschaut, unsere Eindrücke

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Auch wenn „The Order 1886“ nicht auf dem Showfloor der gamescom in diesem Jahr vertreten war, hatten wir in Köln schon mal die Chance uns einen Eindruck zum bisherigen Stand des Spiels zu verschaffen.

Vor der gamescom waren Informationen zum Spiel ja knapp bemessen, bis auf den cineastischen Trailer, den man schon zuvor veröffentlicht hat, war kaum etwas zu sehen von dem Titel. Das Interesse an dem neuen Titel von Ready at Dawn ist dennoch ungemein hoch. Die Mischung aus industriellem- und futuristischem Konzept lässt einen kaum abwarten, mehr zu dem Spiel zu erfahren und vor allem das erste Gameplay zu sehen. Dieser Wunsch wurde uns bei einer Entwicklerpräsentation erfüllt.

Man hat uns zunächst etwas zum Studio erzählt, zum Spiel und zur Arbeit an diesem, aber dazu gleich mehr. Anschließend gab es einen „Fly-Through“ durch das erste Level, sowie eine technische Präsentation, in der man uns die Physik-Effekte des Spiels demonstrierte.

Ich will euch die ganzen Hintergrund Informationen, die man uns vorab gab natürlich nicht vorenthalten:

  • Das Entwickler-Studio hinter „The Order 1886“ ist „Ready at Dawn“.
  • Die Idee zu dem Titel gab es bereits 2006. Allerdings war man damals noch ein ziemlich kleines Team, welches sich noch mit einigen Herausforderungen konfrontiert sah.

Aufgrund der langen Planung des Projekts können wir uns denke ich ziemlich sicher sein, dass man sich sehr viel Mühe gegeben hat, eine umfangreiche, mit Geheimnissen gefüllte und in sich logisch geschlossene Welt zu erschaffen.

  • Entwickelt wird The Order: 1886 auf der hauseigenen RAD 4.0-Engine.
  • Ein zehnjähriger Exklusivvertrag mit Sony ist auch schon unterzeichnet, womit uns sicherlich auch ein Nachfolger ins Haus steht, sollte The Order: 1886 erfolgreich werden.
  • 2009 begab sich ein 20 Entwickler starkes Team aus Designern und Darstellern nach London, um sich die Stadt, die man in seinem Spiel so realitätsnahe wie möglich darstellen wollte, einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Das bedeutet, dass man sich die Stadt nicht einfach nur oberflächlich angeschaut hat. Nein, man legte außerdem besonderes Augenmerk auf die Architektur, das Design und Aussehen von allem, was für das Spiel von Bedeutung sein könnte.
  • In London, nahm man rund 38.000 Fotos auf, die zusammen mit den Eindrücken des Besuchs als Inspirationsquelle dienen.
  • Die Polizei stattete den Jungs sogar den einen oder anderen Besuch ab, da sich einige Bürger darüber wunderten, dass ein paar „Verrückte“ durch die Stadt rennen und Bilder von alles und jedem aufnehmen.
  • Der Generationswechsel brachte eine Vielzahl an gravierenden Änderungen mit sich. Das sich zunächst für PS3 in Entwicklung befindende Projekt soll nun für PS4 erscheinen und erhält größere Maps, ein größeres Team usw. – das ganze Projekt nahm deutlich größere Ausmaße an.
  • Man könnte den Spielern zwar schon einiges zum Spiel zeigen, freut sich stattdessen aber darauf es dann zu präsentieren, wenn man wirklich glaubt, dass das Projekt dafür bereit ist.
  • Angestrebt ist ein Release auf der PS4 im kommenden Jahr – 2014.

Das Testlevel, das man uns präsentierte erinnert stark an die „Labor“-Karte aus dem Uncharted 2 Multiplayer. Ready at Dawn sagte hierzu, dass das Spiel von Naughty Dog als größte Inspiration für The Order: 1886 dient. Im Vordergrund standen hier eine Menge zerstörbarer Objekte. Hierzu schoss man zunächst einen Teddybär von einem der Tische und trennte seinen Kopf mit einer Kugel vom Rest des Körpers ab, bevor man eine Handgranate nahm und ein Auto sowie einen Teil der Holz-Deckungen in eine lichterlohe Explosion tauchte.

Das Interessante dabei: die „zerstörten“ Objekte verschwinden mit der Zeit nicht einfach, wie wir das aus derzeitigen Titeln gewohnt sind. Nein, sie bleiben liegen und sind auch weiterhin beeinflussbar. So hat man die auf dem Boden verstreuten Teile der Deckung zum Beispiel mit einer Art Druckwelle weiter weggeschleudert oder ein Gefäß, dass man vom Tisch geschossen hat, weiter verformt.

Das Spiel war in seiner Gesamtheit bereits jetzt sehr beeindruckend. Bei Ready at Dawn hat man sich wirklich sehr viele Gedanken gemacht und sich intensiv mit dem Universum des Spiels auseinander gesetzt, sowie einiges dafür getan, um sicherzustellen, dass das Spiel einen auch aufgrund des Realismus tiefer in die virtuelle Welt hinein zieht. Die dichte Atmosphäre soll hier vor allem dazu beitragen, die Erfahrung am Ende zu intensivieren.

Als besonderes Augenmerk stachen zudem die Animationen hervor. Die Bewegungen des Charakters, seiner Kleidung sowie die Schuss-Animationen der Waffen sind grafisch auf einem extrem hohen Niveau im Vergleich zu derzeitigen Spielen. Hier liegt das Augenmerk auf jeden Fall im Detail.

Zur Geschichte hat man leider noch keine Worte verloren. Hier kann ich nur auf die offiziellen Informationen verweisen:

„Erlebe eine einzigartige Vision des viktorianischen London, bei der der Mensch mit fortschrittlicher Technologie gegen starke, uralte Mächte kämpft. Du nimmst als ein Mitglied eines Elite-Ritterordens an einem Jahrhunderte alten Krieg teil, der den Lauf der Geschichte für immer bestimmen wird. „

Eine wenige Szenen aus The Order: 1886 zeigen die Kollegen von PlayStation Access in ihrem gamescom Bericht.

Preview by Stefan Kremic

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