4 Millionen-Ansturm in der Tiefsee: Subnautica 2 bricht alle Rekorde

Subnautica 2 bricht im Early Access mit 4 Millionen Verkäufen alle Rekorde. Warum PC und Xbox feiern, während PS5-Spieler jahrelang warten müssen.

Lukas Author 2026
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Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...

Der Survival-Hit „Subnautica 2“ legt einen historischen Raketenstart hin, lässt PlayStation-Spieler auf der Suche nach dem Release-Termin aber vorerst komplett im Dunkeln sitzen.

Entwickler Unknown Worlds Entertainment legte die offiziellen Verkaufszahlen für die gerade gestartete Early-Access-Phase vor. Die Marke von vier Millionen verkauften Einheiten wurde innerhalb von nur fünf Tagen nach der Veröffentlichung durchbrochen.

Eine Million Kopien von „Subnautica 2“ wanderte bereits in der allerersten Stunde über die digitalen Ladentische, nach zwölf Stunden stand der Zähler bei zwei Millionen. Diese Zahlen sind für ein Survival-Spiel im unfertigen Zustand absolut beispiellos. Sie zeigen, wie gigantisch der Hunger der Community nach neuem Tiefsee-Futter war.

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Der Sprung ins kalte Wasser zahlt sich aus

Die astronomischen Verkaufszahlen überraschen trotz der enormen Popularität des Vorgängers. Das Studio steckte monatelang in zähen rechtlichen Konflikten zwischen den Studiogründern und dem Publisher Krafton. Das verunsicherte viele Fans im Vorfeld. Der Mut, das Spiel trotz der internen Unruhen mit einer kurzen Ankündigungsfrist von nur zwei Wochen am 14. Mai in den Early Access zu entlassen, hat sich komplett ausgezahlt.

Ein zentraler Treiber für diesen Ansturm ist die technische und spielerische Evolution. Unknown Worlds hat das Grundgerüst komplett umgemodelt. Der Wechsel auf die Unreal Engine 5 sorgt für deutlich realistischere Lichteffekte unter Wasser und eine spürbar dichtere Atmosphäre. Die Sichtweiten und Partikeleffekte in den tiefen Gräben wirken im Vergleich zum ersten Subnautica extrem bedrohlich.

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Dazu kommt das größte Wunschfeature der Community: ein optionaler Koop-Modus für bis zu vier Spieler. Das bricht zwar die klassische, paranoide Einsamkeit des Erstlings auf, zieht aber massenhaft neue Spielergruppen an, die den Ozean gemeinsam kartografieren wollen. Das Treffer-Feedback bei Werkzeugen und die Physik der Fahrzeuge greifen bereits in dieser frühen Phase sauber ineinander, auch wenn das Inhaltsvolumen laut Steam-Beschreibung noch weit hinter dem fertigen Vorgänger zurückbleibt.

Warum die PS5 vorerst leer ausgeht

Während PC- und Xbox-Spieler bereits abtauchen, schauen PS5-Besitzer in die Röhre. Das Studio bestätigte via Discord, dass es aktuell keine Neuigkeiten zu einer PlayStation-Version gibt.

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Der Grund dafür liegt in der Plattform-Politik von Sony. Im Gegensatz zu Steams Early Access oder dem Xbox Game Preview-Programm bietet das PlayStation-Netzwerk kein dauerhaftes, offenes Ökosystem für unfertige Kauf-Titel. Sony lässt zwar vereinzelt geschlossene Betas zu, scheut aber den regulären Verkauf von Alpha-Software. Da Unknown Worlds mit einer Early-Access-Dauer von zwei bis drei Jahren plant, wird eine PS5-Fassung wohl erst zum finalen Release-Version 1.0 im Zeitraum 2028 oder 2029 realistisch.

Was haltet ihr vom Koop-Ansatz in Subnautica 2 – geht dadurch die echte Tiefsee-Angst verloren oder macht das gemeinsame Erkunden die zähe Early-Access-Wartezeit erträglicher?

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