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Activision recycelt Blackout — Call of Duty: Black Ops Royale erscheint im März

Activision bringt Blackout zurück. Black Ops Royale startet am 12. März auf der neuen Map Avalon – ohne Loadouts und ohne Gulag. Alle Fakten zum neuen Modus.

Niklas Author 2026
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Niklas Bender
Editor-in-Chief bei PlayFront und Spezialist für kritische Analysen. Niklas Bender steht für eine klare redaktionelle Kante und furchtlosen Journalismus. Sein Fokus: die Dekonstruktion von PR‑Floskeln. Er...

Activision gräbt für die zweite Season von Call of Duty: Black Ops 7 alte Konzepte aus. Mit der neuen Karte Avalon startet am 12. März (06:00 Uhr deutscher Zeit) der Modus „Black Ops Royale“ – eine unverblümte Rückbesinnung auf Blackout aus dem Jahr 2018. Der Publisher streicht dafür die Loadouts, schafft den Gulag ab und setzt wieder auf das Sammeln und Aufrüsten von Bodenbeute.

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Die Rückkehr zum Loot-Glücksspiel

Das Studio entfernt die Sicherheitsnetze des modernen Warzone. Spieler starten ohne eigene Waffenklassen und müssen sich stattdessen auf das verlassen, was in den Ruinen von Avalon herumliegt. Das Arsenal basiert auf festen „Archiv-Themen“, die über Rarity-Kits, ein System zur künstlichen Verlängerung der Loot-Spirale, verbessert werden. Wer seine Waffe auf das Level „Legendär“ oder „Exotisch“ hieven will, muss entsprechende Bauteile in der Welt finden.

Der Verzicht auf den Gulag bedeutet: Wer stirbt, ist weg – es sei denn, das Team sammelt Token oder erobert Funktürme für einen Wiedereinstieg. Damit verschiebt sich das Kalkül weg von aggressiven Zweikämpfen hin zu einer vorsichtigeren Spielweise, die das Überleben über den Abschuss stellt.

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Zombies als Sichtschutz und Beutelieferanten

Die Karte Avalon dient nicht nur als Kulisse für menschliche Gefechte. In sogenannten „Cradle Breaches“ (Zonen mit rotem Gas) lässt Treyarch erneut Untote von der Leine. Diese Bereiche fungieren als Risiko-Nutzen-Abwägung: Spieler kämpfen gegen Boss-Gegner wie den Mangler oder plündern Mystery-Boxen, während sie gleichzeitig für andere Trupps weithin sichtbar sind.

Zusätzlich kehren verbrauchbare Perks zurück. Anstatt dauerhafter Boni müssen diese nun als Beutegegenstände gefunden und im richtigen Moment aktiviert werden. Das Inventarmanagement wird durch das „Cerebral Link“-Interface angepasst, das zwar mehr Daten liefert, aber auch mehr Aufmerksamkeit im Menü erfordert, während der Rest der Lobby Jagd auf das eigene Team macht.

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Der Tauschhandel hinter dem Gratis-Modus

Activision bietet den Modus zwar kostenlos an, koppelt den Fortschritt aber eng an Call of Duty: Black Ops 7. Wer die neuen Waffen wie das Swordfish A1 oder spezifische Operator-Skins effizient freischalten will, wird in die Event-Struktur des „Counter Skies Event Pass“ (17. März bis 2. April) gedrängt. Am Ende bleibt der Versuch, die Nostalgie der Blackout-Veteranen zu testen, während man die aktuelle Spielerschaft als Versuchskaninchen für ein entschleunigtes Battle Royale-System nutzt.

Ich werde Avalon wohl trotzdem antesten, aber die Finger bleiben am Abzug – und nicht am Geldbeutel für den Battle Pass. Alle weiteren Details zum Content-Drop gibt es auf der offiziellen Webseite.

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