Analyst: Spiele müssten eigentlich viel teurer sein

Sind Videospiele inzwischen viel zu günstig? Analysten sind im Zuge des aktuellen Aufregers rund um ‚Star Wars: Battlefront II‘ und dessen Mikrotransaktionen der Auffassung, dass Big Budget Titel eigentlich mehr kosten müssten.

Während der Preis für einen Triple-A Titel zum Release in den letzten Jahren recht konstant bei 60 bis 70 EUR gehalten wurde, sind die Entwicklungskosten parallel dazu deutlich gestiegen. Kompensiert wurde das bislang mit zusätzlichen DLC-Inhalten, aber auch dessen Entwicklung kostet erst einmal Geld.

Der Anaylst Evan Wingren von KeyBanc Capital Markets ist sich daher einig, dass Electronic Arts mit dem Launch von Star Wars: Battlefront II zwar vieles falsch gemacht hat, man ihn in Bezug auf das Geld verdienen aber auch verstehen muss. Auf der anderen Seite stünden dann aber auch wieder die Spieler, denen keine unbegrenzt finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Diese Saga hätte sich jetzt in einem perfekten Sturm an Überreaktionen über EA, Star Wars, Reddit und puristischen Gaming-Journalisten entladen, die Mikrotransaktionen einfach nicht mögen.

Wenn man allerdings mal einen Schritt zurückgeht, wird man erkennen, dass Videospiele im Grunde das günstige Unterhaltungmedium sind, wenn man es mal auf eine Stunde herunterrechnet. Analysen hierzu würden zeigen, dass die Publisher ihre Kunden zu einem viel zu geringem Wert unterhalten und die Preise eigentlich erhöhen müssten.

Wingren empfiehlt daher allen Star Wars Fans, die das meiste für ihr Geld haben möchten, eher zum Spiel zum üblichen Preis zu greifen, anstatt sich den Film im Kino anzuschauen.

Star Wars Battlefront II | PlayStation 4
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