Während das Technik-Gerüst in „ARC Raiders“ für die PS5 Pro poliert wird, liefert Embark Studios ab heute auch inhaltlich neues Futter. Das „Riven Tides“-Update öffnet die Tore zum Rust Belt und verwandelt eine verlassene Luxusküste in eine Todesfalle für Loot-Touristen.
Ruinen-Sightseeing und schwebende Turbinen
Die neue Karte „Riven Tides“ führt Raider an einen Küstenabschnitt, der gleich zweimal aufgegeben wurde. Zwischen dem verfallenen Panorama Azzurro Hotel und den massiven Kränen des Exodus-Hafens wartet das übliche Versprechen auf wertvolle Beute.
Neu im Ökosystem ist die ARC-Turbine. Diese schwebende Maschine patrouilliert lautlos am Horizont, entpuppt sich bei Annäherung jedoch als aggressives Verteidigungssystem, das Skill und Geduld statt blindem Dauerfeuer fordert. Die Turbine ist kein Kanonenfutter, sondern ein mechanischer Türsteher für den High-Tier-Loot.
Um das Vorankommen im vertikalen Gelände des Hafens zu erleichtern, führt das Update den Crash Mat und den Powered Descender ein. Diese Gadgets sollen den Sturztod aus 30 Metern Höhe verhindern, sofern der Spieler die Nerven behält. Die Fortbewegung wird damit weniger zum Glücksspiel und mehr zu einer berechnenden Mechanik in der ohnehin schon überfüllten Sandbox. Wer tief fällt, ist nun selbst schuld, nicht mehr das Leveldesign.
Schatzsuche und Vogel-Detektoren
Mit der neuen Karten-Kondition „Beachcombing“ wird das Gameplay in „ARC Raiders“ um eine Buddel-Komponente erweitert. Wer den Dockmaster’s Detector findet und ausrüstet – was übrigens einen wertvollen Waffenslot blockiert –, kann im Sand vergrabene Vorräte aufspüren. Das Risiko dabei: Die besten Fundorte liegen auf dem Präsentierteller im offenen Gelände. Parallel dazu läuft das „Last Resort“-Event bis zum 25. Mai, bei dem gesammelte Erfahrungspunkte und seltene Schiffsmodelle gegen kosmetische Items wie den Junior-Outfit oder Raider-Token eingetauscht werden können.
Ein neues Projekt namens „Avian Alarm“ zwingt Spieler dazu, Vögel an der Küste zu fangen, um ein improvisiertes Frühwarnsystem gegen atmosphärische Störungen zu bauen. Das klingt nach Beschäftigungstherapie, schaltet aber essenzielle Werkzeuge wie den Dockmaster’s Detector dauerhaft frei. Die Jagd auf Federvieh ist der Eintrittspreis für die effektive Schatzsuche.
Mode für den Weltuntergang
Die obligatorische Flut an neuen Skins darf nicht fehlen. Zum Start stehen das zeremonielle Solare-Set und das grelle Rachetta-Set bereit, das Camouflage-Fans Tränen in die Augen treibt. Im Mai folgen weitere Outfits, darunter der kybernetische Corsaro-Look mit mechanischen Gliedmaßen und das Castaway-Set für einsame Wölfe.
Embark nutzt die Sehnsucht nach neuem Content, um die Spieler in ungeschützte Areale zu locken. Wer sich zwischen Sandburgen und Roboter-Turbinen nicht konzentriert, landet schneller im Respawn-Bildschirm als der Detektor piepsen kann.
Embark liefert das Paket zeitgleich mit dem PSSR 2-Upgrade und untermauert damit, dass die PS5 Pro ihren Daseinszweck im Hardware-Regal endlich gefunden hat. Den vollständigen Changelog findet ihr hier.
Nein, bringt nur eine neue map und bisher auch nur einen arc. Recherche ist bei euch nicht son ding wa🤣