Assassin’s Creed IV: Black Flag gehört zu den wenigen Spielen, das viele Fans der Serie gerne noch einmal erleben möchten. Genau das bringt Ubisoft nun in eine ungewohnte Zwickmühle: ein Remake, das der Serie neuen Schwung geben soll, aber gleichzeitig ein Original, das für viele Fans als nahezu unantastbar gilt.
Dass Ubisoft seit geraumer Zeit an einer Neuauflage arbeitet, ist längst kein Geheimnis mehr. Spannender sind die Details, die in den vergangenen Monaten über Leaks, Datamines und informierte Insider ans Licht kamen. Und sie zeichnen ein Bild davon, was Assassin’s Creed Black Flag Resynced – der angeblich finale Name – tatsächlich werden soll.
Ein Remake zwischen Respekt und Neuausrichtung
Federführend arbeitet Ubisoft Singapur an der Neuauflage, das Studio, das mit Skull & Bones zwar zuletzt für Stirnrunzeln sorgte, aber seit Assassin’s Creed II entscheidende Teile der Seefahrt-Mechanik verantwortet. Unterstützt werden sie von den Studios in Frankreich, Serbien und Bordeaux, was zeigt, dass das Projekt groß genug ist, um mehr zu sein als ein bloßes Grafik-Upgrade.
Technisch basiert das Remake laut dem jüngsten Leak auf der neuesten Version der Anvil-Engine, die wir zuletzt in Assassin’s Creed Shadows gesehen haben. Damit sollten vor allem Beleuchtung, Wettereffekte und Wasserphysik einen spürbaren Sprung machen, weniger ein Wow-Moment, eher eine behutsame Modernisierung.
Interessant – oder kontrovers, je nachdem, wen man fragt – wird es beim Gameplay. Ubisoft orientiert sich spürbar an der RPG-Ausrichtung von Assassin’s Creed Odyssey und Assassin’s Creed Valhalla. Trefferpunkte, Schadenszahlen, Loot-Systeme, Ausrüstung mit Stats und sogar Build-Optimierung. Wer Assassin’s Creed Black Flag wegen seines schnellen, choreografierten Kampfsystems geliebt hat, dürfte hier erstmal schlucken.
Laut internen Anpassungen soll das RPG-Element zwar abgeschwächt werden, verschwinden wird es aber nicht. Das zeigt bereits, dass Ubisoft den Titel weniger als historisch genaues Remake sieht, sondern als moderne Neuinterpretation eines Klassikers im Stil der aktuellen Serienausrichtung.
Inhalte raus, neue rein
Ein größerer Einschnitt ist die vermeintliche Streichung der Gegenwartshandlung. Die Abschnitte bei Abstergo mit Tablet in der Hand waren sicher nicht das Highlight des Originalspiels, aber sie gaben dem Szenario Tiefe und verankerten Edward Kenways Abenteuer im großen Assassin’s Creed-Kosmos. Im Remake sollen sie komplett wegfallen.
Dafür plant Ubisoft rund vier Stunden neue Inhalte im historischen Teil, unter anderem ein mögliches Prologkapitel in England, Szenen mit Mary Read und Anne Bonny oder Elemente aus dem Webtoon Assassin’s Creed: Forgotten Temple. Ob das den Verlust der Gegenwartsstory kompensiert, bleibt abzuwarten.
Moderne Komfortfunktionen wie ladefreie Stadtwechsel, überarbeitete Menüs und eine aktivere, detailliertere Welt sollen das Paket abrunden. Der Titel soll laut Datamining „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ heißen – passend zu dem Ansatz, weniger neu zu erfinden und mehr neu abzustimmen. Die Enthüllung könnte bereits bei den Game Awards im Dezember erfolgen, spätestens aber im Januar. Als Release-Zeitraum visiert Ubisoft das erste Quartal 2026 an.
Der Kern von Assassin’s Creed Black Flag bleibt also unangetastet, doch die Richtung zeigt, dass Ubisoft das Piratenabenteuer in die moderne Assassin’s-Creed-Formel überführen möchte. Ob das ein logischer Schritt oder ein Identitätsbruch ist, wird am Ende die Fanbasis entscheiden.


Und wieder versucht UbiSchrott das Geld aus den Spielern zu melken…
Oliver Hauska mußt es ja nicht Kaufen
Oliver Hauska müssen auch geld machen
Sollen lieber die Serie auf dem Niveau von früher bringen. Modern und gleichzeitig der ehemals starken Story.
Noch weniger RPG Elemente geht das überhaupt.liebe diese Reihe, aber soviel RPG gibt es da jetzt auch nicht . Wenn der abstergo gestrichen wird,nur gut so. Seit Ezio brauche ich das nicht mehr,da das Thema Edenapfel kaum bis nicht mehr vorhanden ist und gerade in der Anfangszeit der Serie sehr interessant war, die Geschichte dazu weiter zu verfolgen,bis sie leider immer mehr verschwand.
Es ist eine Schande. Ich sehe Black Flag als einer meiner absoluten Lieblingsspiele. Vor allem das Kampfsystem selbst war für mich interessant. Das Ubisoft keine Ahnung hat was die Mehrheit der Fans möchte und stattdessen immer noch auf RPG baut und ein simples remake raus haut das bei weitem günstiger wäre und massig an Kohle einspielen könnte, stattdessen potentiell riskieren die fans zu verärgern und das Spiel unter den Erwartungen bleibt… Man kann Ubisoft tatsächlich noch mehr hassen…
Ich freue mich sehr darauf. Shadows war ein grandioses Spiel. Die ganzen Ubisoft Hater gehen mir völlig am Allerwertesten vorbei!
Grandios ist übertrieben finde ich, es war mir zu buggy am Anfang und recht öde für mich….. Aber jeder hat Spiele die er mag oder eben nicht und da ist die Einstellung, auf die Meinung anderer keinen Furz zu geben, echt gut und gesund. Wichtig ist immer das es einem Spaß macht auch wenn ein mal größerer und manchmal kleinerer Teil diesen Spaß nicht teilt. Lass dir niemals die Games von anderen madig machen und genieße was dir Spaß macht.
Hass kindisch weiter. Wirklich.
Liegt kaum an Ubisoft. Ich mag eigentlich immer was an deren Spielen. Besonders ‚Assassins Creed‘. Weiß die Mühe sehr zu schätzen.
Vorher quatschten viele schlecht über eine sogenannte „Ubisoft-Formel“.
Dann änderten sie das erfolgreich. Entwickelten es weiter und plötzlich war das auch die „Ubisoft-Formel“.
Und dann kamen die Leute, die zurück zu den Wurzeln wollten.
Also, entwickeln sie beides weiter und das Gequatsche läuft weiter… Auch ohne es gespielt zu haben.