Ubisoft bereitet den Beutezug für „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ vor, während ein Leak das Datum für die ersten ausführlichen Gameplay-Eindrücke verrät. Parallel dazu startet eine reale Schatzsuche in der Karibik, bei der Teilnehmer Gold und Juwelen im Wert einer halben Million US-Dollar finden können.
Das Embargo für die Previews zu „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ fällt am 21. Mai um 18:00 Uhr deutscher Zeit. IGN Australia leakte den Termin verfrüht via Instagram, was nun Klarheit darüber schafft, wann die Presse ihre Hands-on-Erfahrungen teilen darf. Viele Journalisten und Creator konnten den Titel bereits im Mai antesten, mussten bisher aber über den exakten Zeitpunkt der Berichterstattung schweigen.
Echte Goldmünzen in der Karibik
Zusätzlich zur digitalen Piraterie hat Ubisoft eine Kooperation mit dem französischen Unternehmen Unsolved Hunts angekündigt. Unter dem Titel „Gold & Crystal: The Lost Treasure of Edward Kenway“ startet am 9. November eine reale Schatzsuche. Das Ziel ist eine vergrabene Truhe in der Karibik, gefüllt mit echten Goldmünzen und einem mit Opalen besetzten Kristallschädel.
Der Gesamtwert wird auf 500.000 US-Dollar geschätzt. Um teilzunehmen, müssen Spieler Pakete erwerben, die zwischen 34,99 EUR für die digitale Version und 199,99 EUR für die physische Sammler-Box inklusive Strategierätseln liegen. Es geht hier nicht um einen schnellen Marketing-Gag. Die Veranstalter rechnen damit, dass es zwei bis fünf Jahre dauern wird, bis alle 15 Rätsel gelöst sind und der Schatz gehoben wird.
Einschätzung der Community-Redaktion
Dass IGN Australia den 22. Mai (AEST) nannte, deckt sich mit der weltweiten Freischaltung am 21. Mai um 12:00 PM EST. Wir werden also weit vor dem Release am 9. Juli endlich sehen, wie viel „Remake“ wirklich in diesem „Resynced“ steckt. Die Skepsis bleibt, ob die Technik der PS5 und Xbox Series X/S die alte Engine wirklich auf modernes Niveau hievt oder ob es nur ein hochglanzpoliertes Remaster wird.
Die reale Schatzsuche ist ein ambitioniertes Projekt, das über die üblichen Vorbesteller-Boni hinausgeht. Zehn Stunden Prolog-Material für Vorbesteller zeigen, dass hier echte Detektivarbeit gefragt ist. Wer also Lust auf „Sea of Thieves“ im echten Leben hat, muss tief in die Tasche greifen und noch tiefer graben.
Die Schatzsuche ist indesein nettes Gimmick für Hardcore-Fans, wird den Erfolg des Spiels aber kaum beeinflussen. Entscheidend bleibt die Performance auf dem Wasser und die Überarbeitung der Land-Missionen.