Ubisoft hat die Katze aus dem Sack gelassen und das Remake des Piraten-Epos unter dem Namen Assassin’s Creed: Black Flag Resynced offiziell angekündigt. Nach Monaten der Gerüchte liefert ein erster Blogpost endlich Gewissheit.
Die Anvil-Engine bekommt ein massives Upgrade
Ubisoft nutzt für Assassin’s Creed Black Flag Resynced nicht einfach nur schärfere Texturen. Die Rede ist von einem substanziellen Remake auf dem technischen Niveau von Assassin’s Creed Shadows. Das bedeutet im Klartext: Die betagte Technik von 2013 fliegt über Bord. Die Entwickler implementieren ein modernes Beleuchtungssystem und überarbeitete Physik-Assets für das Meer, die Umgebungen und alles drumherum.
Wer das Original kennt, weiß etwa um die Bedeutung der Wellenberechnung. Hier muss Ubisoft liefern. Das alte Wasser wirkt heute einfach nur flach. Die neue Engine-Iteration soll die Karibik in eine glaubwürdige, hochdynamische Spielwelt verwandeln.
Edward Kenway wächst, die Gegenwart stirbt
Inhaltlich geht Ubisoft ein hohes Risiko ein. Berichte deuten darauf hin, dass die Entwickler neue Story-Inhalte rund um Edward Kenway in das Gerüst einflechten. Das klingt nach echtem Mehrwert. Gleichzeitig fliegen wohl die Segmente in der modernen Gegenwart komplett aus dem Code. Ubisoft streicht diesen Teil ersatzlos, auch wenn diese erzählerische Brücke zwischen Historie und Abstergo-Plot das Markenzeichen der Serie war. Wie Ubisoft das Ende des Spiels ohne diese Metaebene auflösen will, bleibt ihr Geheimnis. Bisher schweigt sich der Publisher dazu aus.
Ursprünglich sollte der Titel offenbar noch in diesem Monat erscheinen. Ubisoft hat den Launch offenbar aber in das neue Geschäftsjahr verschoben, das bis März 2027 reicht. Interne Umstrukturierungen und Studiowechsel bremsen den Fortschritt. Ein Release Ende 2026 scheint derzeit das realistischste Szenario. Die zusätzliche Zeit könnte dem Feinschliff zugutekommen, den ein so geliebter Klassiker benötigt.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Ubisoft hier alles auf eine Karte setzt. Assassin’s Creed Black Flag Resynced Black Flag Resynced ist kein weichgespültes Remaster, sondern ein technischer Neuanfang für Edwards Reise. Der mögliche Wegfall der Gegenwarts-Szenen schmerzt Puristen, macht den Spielfluss aber vermutlich knackiger. Wenn die Engine-Patches für die Seekämpfe halten, was die Technik-Specs versprechen, erwartet uns ein grafisches Highlight.

Das ist die beste Nachricht, die ich jemals von/über Ubisoft gehört habe!
Ich liebe dieses Spiel – bis auf eine Sache: den Mist in der Gegenwart. Ich habe mich jedes Mal geärgert, wenn ich aus meinem Spiel ‚gerissen‘ wurde, um diesen Animus-Quatsch zu machen.
Auch wenn es gefühlt noch eine Ewigkeit bis zum Release dauert, bin ich gerade total begeistert.
Ich würde mich über mehr Schiffe samt Upgrades zur Auswahl freuen. Klar, im alten Teil ist man oft ungewollt beim Sprinten an Wänden kleben geblieben, aber ansonsten gab’s spielmechanisch eigentlich nie was zu meckern. Auch das alte Kampfsystem find ich nice. Die moderne Gegenwart hat mich dem gegenüber immer voll aus dem Setting gerissen, ich bin froh dass sie raus fliegt. Bock!
„Die betagte Technik von 2013 fliegt über Bord“ – das Spiel ist perfekt gealtert. Im Gegenteil, ich habe Angst, was sie daraus machen. Allein wenn ich an die Details mit den Rauchwolken beim Kanonenschießen und den Witz von Skull and Bones zurückdenke, wird mir himmelangst. Dann noch angeblich Rollenspielelemente. Ich liebe das alte Kampfsystem. Origins war noch gut, weil neu, aber alles danach ist nichts. Ja, ein paar neue Mechaniken wären nicht schlecht, wie sich ducken zum Beispiel, aber ansonsten wäre ich froh, wenn sie alles beim Alten lassen.
Hört sich schon mal interessant an aber für mich ist viel wichtiger welches kampfsystem das spiel haben wird wenn es wie mirage wird können sie es behalten aber wenn es wie shadows wird bin ich dabei. By the way Piraten setting passt perfekt zum rpg system wegen plündern und so 😉