Ubisoft rechtfertigt die optionalen DLC-Pakete für 85 EUR beim Verkaufsstart von „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“, die zusammen mehr als das eigentliche Spiel kosten.
Nach erheblicher Kritik der Community an der Preisgestaltung direkt zum Launch erklärte der Publisher offiziell, dass die kostenpflichtigen Zusatzinhalte für das Spielerlebnis nicht zwingend erforderlich seien. Trotz des erfolgreichen Releases drückten negative Nutzerbewertungen den Wertungsschnitt zwischenzeitlich in den Bereich „Ausgeglichen“.
Pay-to-Win-Vorwürfe trüben Rekord-Verkaufsstart
Das Remake des Piraten-Abenteuers erzielte auf Steam mit über 300.000 Vorabverkaufen und rund 14 Millionen Dollar Umsatz den historisch stärksten Serien-Launch auf der Plattform. Gleichzeitig sorgte das Monetarisierungsmodell für heftigen Gegenwind.
Ubisoft bietet zum Launch insgesamt acht separate DLC-Pakete mit kosmetischen Inhalten, Schiffsupgrades und Charakter-Packs an. Wer die Standard-Edition für 70 EUR kauft, muss für alle Zusatzinhalte weitere 85 EUR zahlen. Käufer der Deluxe-Edition für 85 EUR erhalten lediglich zwei der Pakete und müssen für den Rest weitere 65 EUR investieren.
Spieler kritisieren vor allem, dass diese Mikrotransaktionen nicht rein optischer Natur sind. Die Pakete liefern handfeste Gameplay-Vorteile im Spielverlauf. Das ist klassisches Pay-to-Win in einem Vollpreis-Einzelspielertitel. Ein Unding. Ubisoft reagierte direkt auf eine viel beachtete Steam-Rezension und betonte, die Standard-Version liefere die vollständige Erfahrung ohne inhaltliche Einschnitte.
„Wir haben euer Feedback seit dem Start verfolgt und lesen jedes einzelne davon. Vielen Dank, dass euch „Black Flag Resynced“ so sehr am Herzen liegt. Eines möchten wir klarstellen: Die Standardausgabe bietet das volle, vollständige Spielerlebnis. Jede Mission, jede Insel, die gesamte Geschichte und die komplette Spielwelt sind enthalten – ohne Einschränkungen. Die Zusatzpakete sind rein optionale Extras für Spieler, die sie nutzen möchten, und keinesfalls eine Voraussetzung, um das Spiel zu genießen oder durchzuspielen.“
Die Ubisoft-Taktik mit den versteckten Kosten
Historisch betrachtet überrascht dieses Vorgehen nicht. Ubisoft nutzt Mikrotransaktionen und zeitsparende DLCs seit Jahren als feste Einnahmequelle in Singleplayer-Titeln wie „Assassin’s Creed Odyssey“ oder „Valhalla“. Unsauber bleibt die Kommunikation.
Der Publisher hat die Existenz dieser Kauf-Optionen im Vorfeld verschwiegen und sie erst am Tag der Veröffentlichung freigeschaltet. Diese Salamitaktik verhindert, dass Vorab-Testberichte der Fachpresse die Abkürzungen gegen Echtgeld im finalen Wertungsspiegel berücksichtigen können. PC-Spieler reagieren auf solche Mechaniken traditionell empfindlicher als Konsolen-Nutzer, was die anfängliche Abstrafung in den Steam-Reviews erklärt.
Ubisofts Behauptung ist rein technisch gesehen korrekt. Das Hauptspiel ist ohne Zusatzkosten komplett durchspielbar. Die DLCs beschleunigen lediglich den Spielfortschritt durch bessere Ausrüstung. Wer das originale Balancing von 2013 erleben will, ignoriert den Ingame-Shop komplett. Der Beigeschmack bleibt bitter, da das Spiel gezielt um diese Kaufanreize herum designt wurde. Käufer sollten vom Erwerb der Mikrotransaktionen absehen, um dieses Publishing-Verhalten nicht nachträglich zu legitimieren.

Ganz ehrlich, all die DLC gab es auch schon in anderen AC ,da hat keiner rum gejammert, aber da sieht man wer die wahren AC Fans sind,alles nur Mitläufer die 2 Monate das Game zocken für Content, aber überhaupt nicht drin sind. Ich muss mir da nichts kaufen, aber ich tue es weil mir das Game Spaß macht und ich alle AC bisher gespielt habe.
Mag ja sein aber das man die minimap entfernt hat ist n absoluter downgrader in meinen augen. Diese kompasleiste hat 0,0 sinn
Wenn’s wenigstens skins mit Piraten Motto wären. Aber: einfach nicht kaufen. Ist die einzige Lösung
Die übertreiben es mittlerweile wirklich richtig…
Roland Hünniger lesen! Alles freiwillig und ist nur kosmetisch. Außerdem kannst du dir alles erspielen. Hauptsache wieder haten
Paddy Leuschner, Hirntätigkeit ist bei dir auch Mangelware, oder?? 😂
Natürlich.. nur kosmetischer Müll, trotzdem Day 1 DLC
Naja dafür hat man halt auch Inhalte wie das story dlc gestrichen. Passt doch.
Philip Kuhlmann Wer weiß. Vielleicht kommt das noch.
Philip Kuhlmann Wir haben aber auch Missionen bekommen die damals beim Original gestrichen wurden.
Ist doch wurscht. Regt sich ja auch keiner über 30 € Skins in Diablo auf von Figuren, die nur klein über’s Bild huschen. 😄 Alles optional und solange kann es mir egal sein. ✌️
Sascha Kroll da gab es mehr als genug Beschwerden drüber
Wie gesagt komisch das bei ubisoft ein fass aufgemacht wird. Gta6 kostet mit allen inhalten 100€. Black flag remake ist nicht mal vollpreis auf psn store kostet es in der normalen version 60€ die pc version 50€ bzw. Wenn man es aus key Sellern kauft bestimmt noch 10€ weniger. Also überlassen reden wir hier? Auch hier das die skins pay to win sind,ja mag sein aber wenn juckt das? Es ist ein singeplayer spiel man messt sich doch mit keinem. Wenn einem das spiel zu schwer ist auf normal dann stellt man es auf leicht da man sowieso nichts freischalten kann wenn man es auf schwer spielt, außerdem ein tipp von mir stellt die tasten Kombination der finnischer auch auf R1 wie normales schlagen dadurch ist man quasi op egal welchen schwirigkeitsgrad. Oder geht jagen z.b auf ne Insel wo viele kleine Tiere sind (es gibt ein Anhänger der doppelte Menge tier resorssen gibt) dann mit den Knochen kann man entsprechende Materialien umtauschen dann brauch man auch nicht hapunieren. Mein Edward ist komplett max ich hab 20std spielzeit. Außerdem es gibt 4 skins aktuell muss man sie alle besitzen? Wenn man im spiel nur eine rüstung tragen kann? Also sorry regt euch lieber darüber aus auf das sony spieler auf ihren YouTube Chanel bannt die „no disc no bye“ posten. Sony das neue Nord Korea 2.0
Alles freiwillig
Warum regt man sich an Inhalten auf, die größtenteils rein kosmetischer Natur sind? Wer unbedingt unrealistische Fantasyelemente zur Schiffs- und Charakterkosmetik haben möchte, kann gerne für den Quatsch bezahlen, da verstehe ich die Monetarisierungsideen von Ubisoft. Wer lediglich auf ein gut gemachtes Remake setzt, ist mit den 60 Euro erstklassig bedient. Wer Zeit bei den Collectibles sparen möchte, zahlt einmalig 4.99 Euro für alles (oder ist halt so blöd und zahlt 4.99 Euro für jede einzelne Collectibleart).
Kurz: unnötig, sich darüber aufzuregen…