Assassin’s Creed Hexe – Ubisoft stellt die Weichen für einen düsteren Neuanfang

Assassin’s Creed: Codename Hexe nimmt Fahrt auf. Neuer Lead Scriptwriter, erfahrener Director und ein düsteres Setting versprechen frischen Wind für die Reihe.

Lukas Neumann
Als leidenschaftlicher Gamer und Analyst begleitet Lukas Neumann die Entwicklung der PlayStation-Ökosystems bei PlayFront.de. Sein journalistischer Fokus liegt auf der Aufbereitung komplexer Branchenthemen und dem Testen...

Ubisoft treibt Assassin’s Creed Hexe sichtbar voran. Mit Christopher Grilli übernimmt ein erfahrener Autor die Rolle des Lead Scriptwriters, während Benoit Richer die kreative Leitung innehat. Der Release ist weiterhin offen, doch die Richtung wird immer klarer, und sie ist deutlich düsterer als gewohnt.

Ein neues Assassin’s Creed, ein neuer Ton

Grilli ist kein Unbekannter: Seit 2016 arbeitet er für Ubisoft und war maßgeblich an Assassin’s Creed Origins, Assassin’s Creed Valhalla und Assassin’s Creed Mirage beteiligt. Dass er nun Assassin’s Creed Hexe prägt, ist mehr als ein Personalwechsel. Ubisoft selbst spricht von einer erzählerischen Neuausrichtung. Assassin’s Creed: Hexe soll tonal brechen, weg vom klassischen Heldenepos, hin zu dunkleren, unangenehmeren Themen.

Das passt zum geplanten Setting. Ubisoft hat bereits bestätigt, dass Assassin’s Creed Hexe zur Zeit der Hexenverfolgung im Heiligen Römischen Reich spielt. Ein historischer Rahmen, der weniger Raum für Glorifizierung lässt und stattdessen moralische Grauzonen eröffnet.

Benoit Richer und die Frage nach dem Spielgefühl

Mindestens ebenso spannend ist der Director. Benoit Richer, laut seinem LinkedIn-Profil verantwortlich für Assassin’s Creed Hexe, führte zuvor Regie bei Assassin’s Creed Valhalla und war Director von Batman: Arkham Origins. Letzteres gilt bis heute als stark inszeniertes Singleplayer-Spiel mit Fokus auf Atmosphäre und klare Dramaturgie.

Das nährt Berichte, wonach Assassin’s Creed Hexe stärker linear ausfallen könnte. Weniger riesige Open Worlds, mehr gezielte Momente. Für eine Reihe, die zuletzt oft an ihrer eigenen Größe litt, wäre das ein bewusster und mutiger Schritt.

Was bislang Gerücht bleibt

Noch nicht bestätigt, aber mehrfach kolportiert: ein weiblicher Solo-Charakter, ein stärkerer Fokus auf übernatürliche Elemente und ein deutlich lore-lastiger Ansatz. Gerade Letzteres würde Grilli in die Karten spielen, denn komplexe Erzählstrukturen gehören zu seinen Stärken. Wichtig bleibt jedoch, dass dies bislang nur Spekulationen sind, keine Zusagen.

Nach Japan und dem kommenden Black-Flag-Remake steht Assassin’s Creed: Hexe für einen möglichen Neustart im Kern der Serie. Wenn Ubisoft diesen Weg konsequent geht, könnte Hexe eines der mutigsten Assassin’s Creed der letzten Jahre werden.

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