Assassin’s Creed Shadows ist in seinem ersten Jahr nicht stehen geblieben. Ubisoft hat das Spiel nach dem Release kontinuierlich erweitert, mit einer großen Story-Erweiterung, vielen kostenlosen Updates und spürbaren Systemanpassungen. Wer Assassin’s Creed Shadows nur zum Start gespielt hat, erlebt heute ein anderes, runder wirkendes Spiel.
Seit dem Launch gab es eine große Expansion, New Game+, ein deutlich erweitertes Progressionssystem, neue Endgame-Aktivitäten, Parkour-Verbesserungen, zusätzliche Schwierigkeitsgrade sowie zahlreiche Komfort-Updates. Vieles davon verändert nicht die Vision, aber sehr wohl den Spielfluss. Warum Assassin’s Creed Shadows heute ein differenzierteres Spiel als damals zum Launch ist, fasst das aktuelle Special von IGN zusammen.
Claws of Awaji: Die einzige große Erweiterung
Mit Claws of Awaji (unser Review) hat Ubisoft die einzige große Story-Erweiterung für Assassin’s Creed Shadows veröffentlicht. Die neue Region Awaji bringt eigene Siedlungen, Gegnerfraktionen und über zehn Stunden zusätzlicher Story, die direkt an das Hauptspiel anschließt. Der DLC ist kein Nebenschauplatz, sondern eine echte Fortsetzung für Naoe und Yasuke, die erst nach Abschluss der Kampagne spielbar ist.
Neue Fähigkeiten, Waffen und anspruchsvollere Kämpfe greifen dabei auf die erweiterten Progressionssysteme zurück. Dass Ubisoft hier auf nur eine große Erweiterung setzt, steht dem früheren Ansatz des „DLC-am-Fließband“-Modell komplett entgegen.
New Game+, höheres Level-Cap und mehr Kontrolle
Ein zentraler Wunsch der Community wurde mit New Game+ erfüllt. Die Kampagne lässt sich erneut spielen, inklusive Ausrüstung, Skills und Fortschritt. Parallel dazu hob Ubisoft das Level-Cap schrittweise auf 100 an und erweiterte die Wissensränge, was Spezialisierungen erst wirklich sinnvoll macht. Dazu kamen neue Rüstungssets, Waffen und Ausbauten für das Versteck, ein klarer Fokus auf Langzeitmotivation statt bloßem Zahlenwachstum.
Mit dem Nightmare-Schwierigkeitsgrad richtet sich Assassin’s Creed Shadows zudem erstmals klar an erfahrene Spieler. Gegner reagieren hier aggressiver, Fehler werden härter bestraft, und Stealth verlangt Planung.
Mindestens genauso wichtig sind die vielen Detailverbesserungen, darunter automatisches Reiten auf Straßen, Massenverkauf von Loot, Skill-Resets ohne Strafe, Tageszeitwechsel per Ausbau, visuelle Optionen für Cutscenes. Keine großen Schlagzeilen, aber genau das Zeug, das ein Spiel langfristig spielbar macht.
Parkour, Endgame und Fotomodus
Späte Updates verbesserten das Parkour-System spürbar. Bewegungen greifen seitdem zuverlässiger, und neue Sprungoptionen reduzieren den Frust, ohne das System komplett umzubauen. Assassin’s Creed Shadows fühlt sich dadurch weniger widerspenstig an.
Im Endgame sorgen Corrupted Castles, Animus Rifts und neue Projekt-Systeme für wiederholbare Herausforderungen. Ergänzt wird das Ganze durch einen stark ausgebauten Fotomodus, der inzwischen zu den besten der Reihe gehört.
Assassin’s Creed Shadows ist kein komplett neues Spiel geworden, aber ein klar besseres. Mehr Tiefe, mehr Optionen, und weniger Reibung. Ubisoft hat nicht alles revolutioniert, aber vieles sinnvoll nachgeschärft. Wer damals ausgestiegen ist, sollte heute ernsthaft über eine Rückkehr nachdenken. Für 2026 plant der Entwickler „chunkigere Updates“, also regelmäßigere Neuerungen, die das Spiel stetig verbessern.


Ich würde mir eine Arena wünschen nach ac Odyssee Art mit verschiedenen Gegner Arten sont muss man diese immer auf der map suchen für die weekly quests. Und zwei bis 3 neue waffen Typen wären nicht schlecht
Ah den Adler muss ubisoft zurück bringen