Der klassische Assassinen-gegen-Templer-Konflikt feiert sein Comeback in Assassin’s Creed Shadows – allerdings erst, nachdem die Hauptfiguren im feudalen Japan etabliert sind. Das bestätigten die Entwickler in einer AMA-Session und kündigten zugleich weitere Details in naher Zukunft an.
Alte Rivalität in neuem Gewand
Die Assassin’s-Creed-Reihe hat in den letzten Jahren immer wieder mit der ikonischen Fehde gespielt, sie aber oft nur am Rande behandelt. Mit Assassin’s Creed Shadows soll der Kernkonflikt wieder stärker ins Rampenlicht rücken, wenn auch schrittweise. Erst wollte man laut Entwicklerteam die Hauptcharaktere und das Setting etablieren, bevor die große politische und ideologische Auseinandersetzung entfaltet wird.
Für Lore-Fans zeigt das Spiel die ursprüngliche Version der Kakushiba-Ikki-Organisation, die in der Serienhistorie als Japans Pendant zur Assassinen-Bruderschaft gilt. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass spätere DLCs oder ein Nachfolger die Templer-Konflikte weiter ausbauen, ein klassischer Ubisoft-Move, der hier immerhin gut in die Serien-DNA passt.
Kein Discovery-Mode, aber Codex-Upgrade
Während frühere Titel wie Assassin’s Creed Odyssey oder Valhalla mit einem separaten Discovery Mode punkteten, geht Assassin’s Creed Shadows einen anderen Weg. Statt einer eigenen Erkundungstour integriert Ubisoft historische Informationen direkt ins Hauptspiel. Der sogenannte Historische Codex liefert Hintergrundwissen zu Personen, Orten und Bauwerken – ohne, dass man dafür ein zweites Spiel starten muss. Eine pragmatische Entscheidung, wenn auch weniger werbewirksam als ein groß angekündigter „Japan Discovery Tour“.
„Alle Spieler haben so direkten Zugriff auf das historische Material“, erklärt das Team. Für Geschichtsinteressierte bedeutet das: Weniger Zusatzdateien, mehr Integration. Für Ubisoft heißt es vermutlich: weniger Ressourcenaufwand für einen eigenen Modus.
Post-Launch-Plan und Ausblick
Assassin’s Creed Shadows hat seit Release beachtliche 5 Millionen Spieler erreicht und wird weiter mit kostenlosen Updates versorgt. Das erste Story-DLC „Claws of Awaji“ erscheint am 16. September. Wer vorbestellt hat, bekommt es gratis, alle anderen müssen separat zuschlagen. Gespielt werden kann es erst nach Abschluss der Hauptgeschichte – Spoiler-Schutz inklusive.
Für die Serie ist die Rückkehr des Templer-Plotstrangs mehr als nur Nostalgie. Sie gibt Ubisoft die Möglichkeit, das Serienuniversum wieder enger zu verknüpfen und alte Fans abzuholen, ohne Neulinge zu überfordern. Für Spieler bedeutet das, dass sich der historische Action-Trip ins Japan des 16. Jahrhunderts in Zukunft stärker mit der Kernmythologie verknüpfen dürfte.
Die eigentliche Frage ist nur, wie lange wir auf den großen Reveal warten müssen – und ob Ubisoft bis dahin die Spannung halten kann, ohne sich in Sidequests und Zusatzinhalten zu verzetteln. Aber gut, Geduld gehört bei Assassin’s Creed mittlerweile fast so sehr zum Markenkern wie das Heuhaufen-Landen.
Übrigens in einem Q and A gabs Andeutungen das yasuke die waffengatung von naoe kriegen wird und umgekehrt. Also wenn das passiert dann mach ubsioft für mich yotai total obsolet. Natürlich macht es auch etwas beliebiger wenn jeder Figur plötzlich alle waffengatung benutzen kann das kritisiere ich auch bei yotai. Aber es würde genau das eintreffen was ich gesagt habe ubisoft macht nur ein titel update das wahrscheinlich auch free sein wird und schon schließt man mit der Konkurrenz auf bzw. Übertrifft diese. Wenn yotai die kamphaltungen behalten hätte als eigene identität Kern Mechanik würde man selbst nicht so beliebig sein
Und bei shadows hat man auch die Wahl ob man mit eine weibliche oder männlichen figuren spielen kann. Das einzige uniqes Features was yotai hätte ist der wolf Begleiter. Das auch per patch in shadow nachträglich eingefügt werden kann
Ich freue mich schon schade nur das yasuke keine neue waffengatung bekommen hat aber wird im nächsten dlc komme denke ich