Am 17. Februar veröffentlicht Ubisoft das Title Update 1.1.8 für Assassin’s Creed Shadows. Der Patch fällt je nach Plattform sehr unterschiedlich aus: Auf der Xbox Series X|S sind es 15,77 GB, auf PS5 lediglich 1,73 GB. PC-Spieler laden 13,24 GB, Steam-Nutzer 2,2 GB, auf Mac werden 9 GB fällig.
Inhaltlich ist das Update relevanter als die Dateigröße vermuten lässt, vor allem für Spieler, die sich über inkonsistente Perk-Boni und fehlende Parkour-Freiheiten geärgert haben.
Manual Jump: Kontrolle statt Kontext-Automatik
Mit aktiviertem „Advanced Parkour“-Modus lässt sich nun wieder manuell springen. Der Parkour-Up-Button löst jederzeit einen Sprung aus, unabhängig von Kontextobjekten.
Das klingt trivial, ist aber ein fundamentaler Eingriff ins Bewegungsdesign. In den letzten Ablegern war die Navigation stark kontextsensitiv, was zwar cinematic wirkte, aber Kontrolle kostete. Wer präzise Dächerketten laufen oder bewusst riskante Routen wählen wollte, stieß an Grenzen.
Die Rückkehr des Manual Jump ist daher weniger Nostalgie als Systemkorrektur. Wichtig wird sein, ob Level-Geometrie und Kollisionsabfragen sauber genug implementiert sind, um Exploits oder Animationsabbrüche zu vermeiden.
Detailed Stats Sheet: Transparenz für Build-Spieler
Ebenfalls neu ist ein detailliertes Statistik-Menü. Per Klick auf den rechten Stick (Controller) oder TAB (PC) werden sämtliche Werte, Synergien und Modifikatoren der Ausrüstung offengelegt. Das ist wichtig, denn viele Perks funktionierten bislang entweder fehlerhaft oder gar nicht, was der Patch eindrucksvoll belegt. Von falsch berechneten Krit-Chancen über nicht greifende Schadensreduktionen bis hin zu überzogenen Multiplikatoren: Zahlreiche Effekte wurden korrigiert.
Beispiel: Ein Perk mit „+50 % Critical Chance bei unversehrtem Zustand“ lieferte effektiv nur +5 %. Andere Boni erhöhten den Schaden in nicht vorgesehenen Situationen oder skalierten Afflictions falsch. Solche Inkonsistenzen untergraben jedes Build-System. Das neue Stats-Sheet ist daher mehr als Komfort, es ist Kontrolle über Mathematik.
Stabilität, Quests und Systemkorrekturen
Neben Gameplay-Anpassungen behebt Ubisoft Abstürze, etwa beim Start von New Game+ ohne Besitz bestimmter Inhalte. Saisonwechsel lösen keine XP-Reduktion bei Verträgen mehr aus, Charakterwechsel triggern keine abrupten Jahreszeitenwechsel.
Zahlreiche Quest-Bugs wurden ebenfalls adressiert: fehlende Belohnungen, blockierte Interaktionen oder Missionsabbrüche. Wer betroffen war, soll verlorene Items oder Skills beim Laden automatisch zurückerhalten. Auch visuelles Feedback wurde verbessert: Kritische Treffer zeigen deutlicher an, wie stark sie die gegnerische Lebensleiste beeinflussen. Kein Gameplay-Shift, aber ein sauberes UX-Update.
Update 1.1.8 für Assassin’s Creed Shadows wirkt weniger wie Feature-Feuerwerk und mehr wie technische Schadensbegrenzung – im positiven Sinne. Es zeichnet sich langsam ab, dass der aktive Support in reine Wartungsarbeiten übergeht, womit Spieler ab sofort die beste und vollständigste Version erhalten.
Die vollständigen Patch-Notes hat Ubisoft auf der offiziellen Webseite festgehalten.




Nice toll von ubisoft das sie das spiel weiter verbessern. Jetzt kann man wie in tushima und yotei aus der Luft angreifen