Assassin’s Creed: Ubisoft hat Großes vor – 9 Spiele in Entwicklung

Ubisoft entwickelt laut Insider-Bericht neun neue Assassin's Creed-Spiele – darunter Remakes, RPGs und Multiplayer. Droht der Marke die Übersättigung?

Niklas Author 2026
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Niklas Bender
Editor-in-Chief bei PlayFront und Spezialist für kritische Analysen. Niklas Bender steht für eine klare redaktionelle Kante und furchtlosen Journalismus. Sein Fokus: die Dekonstruktion von PR‑Floskeln. Er...

Ubisoft hat offenbar Blut geleckt – und zwar viel. Nach dem Erfolg von „Assassin’s Creed Shadows“ und laut dem stets gut informierten Tom Henderson befinden sich aktuell neun (!) Assassin’s Creed-Spiele in der Entwicklung. Neun. Das ist mehr als mancher Publisher überhaupt auf der Release-Liste hat – und fast schon mehr, als das Franchise Assassin’s Creed gute Spiele hervorgebracht hat. Aber der Reihe nach.

Jade, Invictus & Co – die bekannten Baustellen

Beginnen wir mit den vier bekannten Projekten. „Assassin’s Creed Jade“ spielt im alten China und wird exklusiv für Mobile entwickelt. Es war mal als großer Wurf gedacht, ist aber seit zwei Jahren wie vom Erdboden verschluckt. Jetzt soll es plötzlich der nächste Release werden. Hoffentlich erinnert sich noch jemand, wie das Spiel aussieht.

Dann wäre da „Invictus“, das Multiplayer-Projekt, das irgendwo zwischen „Fall Guys“ und „For Honor“ liegt – je nach Tagesform. Ubisoft plant offenbar fünf Jahre Support – ein mutiger Plan in einer Branche, in der Multiplayer-Titel reihenweise scheitern, wenn sie nicht Fortnite heißen.

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„Hexe“, das wohl spannendste Projekt der Liste, soll uns in eine düstere Welt voller Magie führen, entwickelt von Ubisoft Montréal und geleitet von Clint Hocking. Klingt ambitioniert – könnte aber auch ein zweites „Mirage“ werden: charmant, aber harmlos. Geplant ist ein Release nach dem Support-Zeitraum von „Assassin’s Creed Shadows“, also vermutlich 2027 und für die nächste Generation. Wer Geduld hat, wird hier vielleicht belohnt.

Ach ja, „Assassin’s Creed Black Flag“ bekommt ein Remake. Das Spiel, das viele für den besten Teil der Serie halten, wird unter dem Codenamen Obsidian neu aufgelegt. Eine sichere Bank – aber auch ein Zeichen dafür, dass Ubisoft lieber im eigenen Archiv stöbert als neue Ideen wagt.

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Und was ist mit den restlichen fünf?

Ab hier wird’s kryptisch. „Scarlet“ soll das nächste große Open-World-RPG werden und womöglich „Nebula“ heißen. Drei Schauplätze – Aztekenreich, Indien, Mittelmeer – sollen es werden. Klingt nach kreativer Überforderung und ambitionierter Excel-Tabelle.

„Stardust“ ist ein Remake, aber niemand weiß, von welchem Spiel. „Emerald“ soll Multiplayer werden, auch mit fünf Jahren Support. Dann kommen RPG 3 und Remake 3, zwei Projekte, über die absolut nichts bekannt ist – außer dass sie irgendwann weit in der Zukunft erscheinen sollen. Ein Fahrplan für die nächsten fünf bis acht Jahre also. Wer braucht schon Überraschungen?

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Man kann Ubisoft nicht vorwerfen, keinen Plan zu haben. Man könnte ihnen höchstens vorwerfen, dass es vielleicht der falsche ist. Statt weniger, fokussierter Spiele mit Handschrift und Innovation, plant man eine Flut an Releases, Spin-offs, Remakes und Service-Games. Es riecht nach Franchise-Erschöpfung – aber Ubisoft scheint entschlossen, die Marke wie eine alte Kuh weiterzumelken. Ob da noch Milch kommt, bleibt abzuwarten.

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1 Kommentar
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Crydog
3. Mai 2025 16:05

Kein plan ich brauch keine anderen ac mehr eventuell black flag remake würde ich mir noch gönnen aber sonst ist shadows das perfekte ac für mich