Assassin’s Creed: Ubisoft-Video zeigt Evolution des Kampfsystems seit 2007

Ubisoft analysiert die Entwicklung des Assassin's Creed Kampfsystems von 2007 bis Shadows. Details zu RPG-Mechaniken, Black Flag Remake-Gerüchten und Yasuke.

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...

Ubisoft hat ein umfassendes Video zur Entwicklung der Assassin’s Creed-Kämpfe veröffentlicht, das den Wandel vom konterbasierten Gameplay hin zu komplexen RPG-Mechaniken und dem aktuellen Multi-Stil-System in „Assassin’s Creed Shadows“ dokumentiert.

Das Videomaterial zeichnet die technische und spielerische Entwicklung der Reihe über fast zwei Jahrzehnte nach. Während die Anfänge bis 2011 durch ein defensives System mit Fokus auf Timing und Konter geprägt waren, markierte Assassin’s Creed Origins (2017) die radikalste Abkehr durch die Einführung von Hitbox-basierten Kämpfen und Charakterwerten.

Mit dem jüngsten Ableger „Assassin’s Creed Shadows“ führt Ubisoft dieses Konzept durch zwei spezialisierte Protagonisten – den Samurai Yasuke für den offenen Kampf und die Shinobi Naoe für Stealth – zu einer hybriden Struktur zusammen.

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Die drei Ären der Assassinen-Kämpfe

Die Historie der Serie lässt sich technisch in drei klare Phasen unterteilen:

  • Die Konter-Ära (2007–2011): In den Titeln um Altaïr und Ezio basierte der Erfolg fast ausschließlich auf defensiven Manövern. Gegner griffen meist einzeln an, was durch die „One-Button-Counter“-Mechanik oft zu sehr statischen Gefechten führte.
  • Die offensive Expansion (2012–2015): Ab Assassin’s Creed 3 (Connor) stieg die Dynamik. Fernkampf (Bogen, Pistolen) wurde nahtlos integriert. Mit Unity wurde das Tempo gedrosselt und der Schwierigkeitsgrad durch eine direktere Gegner-KI erhöht, bevor Syndicate den Fokus auf schnelle Faustkämpfe legte.
  • Die RPG-Transformation (seit 2017): Mit Origins, Odyssey und Valhalla wechselte Ubisoft auf ein System mit variablen Waffen-Stats, Ausweichrollen und Spezialfähigkeiten. Valhalla ergänzte dies 2020 um ein Posture-System (Haltung/Ausdauer), das aggressives Vorgehen belohnte.

Nachdem „Assassin’s Creed Mirage“ (2023) als „Back to the Roots“-Projekt die Schleichmechaniken wieder in den Vordergrund rückte, zeigt das neue Video, dass Ubisoft mit Shadows versucht, beide Spielerschichten zu bedienen. Technisch bedeutet das: Die Engine muss sowohl die wuchtige Physik eines schwer gepanzerten Samurai als auch die agile, animationsbasierte Fortbewegung einer Assassinin gleichzeitig abbilden.

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Assassin’s Creed Black Flag Resynced im Fokus

Auffällig ist die prominente Platzierung von Synchronisations-Themen und Fehlermeldungen im Video-Edit („Data stream unscheduled“, „Rejecting treatment“). Dies nährt die aktuellen Gerüchte um das bereits bestätigte Remake von „Assassin’s Creed 4: Black Flag“.

Dass Ubisoft die Evolution der Serie genau jetzt thematisiert, könnte ein Vorbote für die offizielle Enthüllung des Remakes sein, um die technische Brücke zwischen dem Original von 2013 und modernen Standards zu schlagen.

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Für Spieler bedeutet diese Retrospektive, dass Ubisoft die Identität der Marke über ihre Mechaniken festigt, statt nur über das Setting. Die Rückkehr zu spezialisierteren Kampfstilen in Shadows ist die logische Konsequenz aus der Kritik am oft als „schwammig“ empfundenen Allrounder-Kampfsystem der RPG-Vorgänger. Wer auf das Black Flag-Remake wartet, sollte die gezeigten „Glitch“-Effekte im Video als deutlichen Hinweis werten – hier bahnt sich eine Ankündigung an.

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