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Assassin’s Creed und der Content-Overload – Warum Ubisoft die Serie aufblähte

Warum Ubisoft Assassin’s Creed in eine Open-World-RPG-Reihe verwandelte: Ex-Regisseur Alex Hutchinson erklärt, wie ökonomischer Druck und GameStop den Kurs bestimmten.

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...

Ubisoft hat Assassin’s Creed nicht zufällig zur Open-World-RPG-Reihe umgebaut. Ein ehemaliger Director spricht jetzt offen darüber, wie ökonomische Zwänge die kreative Richtung beeinflussten. Im Kern geht es um unnötig viele Inhalte in einem Spiel, der Versuch, den Wiederverkauf zu verhindern und mehr.

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Alex Hutchinson, Director von Assassin’s Creed 3 und Far Cry 4, erklärt gegenüber GamesRadar rückblickend, dass Ubisoft Anfang der 2010er unter Druck stand. Spiele sollten länger im Laufwerk bleiben, um den Gebrauchtmarkt auszubremsen. Konkret hieß das: mehr Inhalte, mehr Spielzeit, weniger Anreiz, das Spiel sofort weiterzuverkaufen.

Das kostengünstigste Mittel dafür war die Integration von RPG-Systemen. Level-Ups, Skill-Bäume und Loot sind eben leichter skalierbar als aufwendig designte, lineare Missionen. Und da Assassin’s Creed nie wirklich im Multiplayer glänzte, blieb den Entwicklern im Grunde nur dieser Weg.

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Vom Action-Adventure zum Statistik-Monster

Man muss Ubisoft zugestehen: Der Umbau hat funktioniert. Ab Assassin’s Creed Origins verkauften sich die Spiele stark, Odyssey und Valhalla setzten noch einen drauf. Trotzdem fühlt sich die Serie seitdem grundlegend anders an. Statt fokussierter Stealth-Missionen bekommen wir heute riesige Karten, Ausrüstungswerte und Hunderte Stunden Spielzeit, die man nicht unbedingt braucht, wenn man einfach nur ein gutes Abenteuer erleben will.

Interessant ist, dass kaum ein anderes Franchise diesen radikalen Genrewechsel gewagt und sein Publikum trotzdem behalten hat. Das spricht für die Marke, aber auch für die Geduld der Fans, die sich offenbar mit der neuen Formel arrangiert haben.

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Verpasstes Potenzial?

Als jemand, der Assassin’s Creed früher immer komplett durchgespielt hat, sehe ich das zwiespältig. Klar, die neuen Spiele sind technisch beeindruckend und bieten massig Content. Aber die eigentliche DNA – das leise, präzise Ausschalten im Verborgenen – ist weitgehend verschwunden.

Assassin’s Creed Shadows ist ein gutes Beispiel. Ohne Frage ein gutes Spiel, trotzdem habe ich große Mühe, es bis zum Ende durchzuhalten, weil es für meinen Geschmack schlicht zu überladen ist. Vielleicht wäre weniger hier tatsächlich mehr – so wie es Mafia: The Old Country vorgemacht hat, indem es bewusst zurückgefahren und sich auf das Wesentliche konzentriert hat.

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Mat
18. August 2025 16:58

So lässt sich selbst Unvermögen noch gut als als Erfolg verkaufen.

Crydog
18. August 2025 13:02

War die beste Entscheidung ich mag origens,Odyssee und shadows. Bei valhalla war bei mir der wurm drinnen aber immernoch besser als mirage

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