Battlefield 6: So geht man mit Sony und Microsoft gegen Konsolen-Cheater vor

Battlefield 6 setzt beim Kampf gegen Cheater auf Secure Boot, TPM 2.0 und die Zusammenarbeit mit Sony & Microsoft. Auch Konsolen-Cheater sind im Visier.

Niklas Bender
Niklas Bender ist Editor-in-Chief bei PlayFront.de und Spezialist für kritische Spieleanalysen und Meinungsformate. Seit 2023 prägt er die redaktionelle Kante des Magazins mit pointierten Kommentaren und...

Battlefield 6 erscheint am 10. Oktober, und die Entwickler von Ripple Effect haben eine Botschaft, die so alt ist wie das Genre selbst: Cheater sind nicht willkommen. Technical Director Christian Buhl erklärte in einem Interview mit Push Square, dass man diesmal sowohl auf PC als auch auf Konsolen härter durchgreifen will.

Cheater auf PC und Konsole im Visier

Auf dem PC setzt Battlefield 6 auf Secure Boot und TPM 2.0, um manipulierte Umgebungen auszuschließen, eine Maßnahme, die vor allem Hardcore-Cheater treffen soll, die sich nicht scheuen, tief ins System einzugreifen. Doch das eigentliche Problem ist längst nicht mehr nur der PC: Auch Konsolen sind betroffen. Geräte wie der Cronus Zen täuschen Spielen vor, dass ein Controller genutzt wird, während tatsächlich Maus, Tastatur oder sogar Skripte im Hintergrund laufen.

Buhl bestätigte daher, dass Ripple Effect direkt mit Sony und Microsoft zusammenarbeitet, um diese Tools besser zu erkennen. Zusätzlich entwickelt das Studio eigene Erkennungssysteme für Makros und auffällige Eingabemuster.

Die Botschaft ist klar: Battlefield 6 soll ein möglichst faires Spielfeld bieten. Cheater ruinieren nicht nur Matches, sondern auch das Vertrauen in kompetitives Gameplay, ein Problem, das Shooter seit jeher begleitet. Ripple Effect betont, man wolle die „Competitive Integrity“ bewahren, sprich: Wer gut ist, gewinnt, nicht derjenige mit der besseren Cheat-Software.

Dass Konsolen-Hersteller mittlerweile direkt involviert sind, zeigt, wie ernst die Lage geworden ist. Früher galt das Wohnzimmer als vergleichsweise „sicherer“ Ort, heute sind Geräte wie Cronus Zen fast schon Mainstream.

Kein Cross-Play-Zwang

Eine weitere Entscheidung dürfte viele Spieler beruhigen: Konsolenspieler können Cross-Play mit dem PC deaktivieren. Damit sinkt das Risiko, in Lobbys voller PC-Cheater zu landen, auch wenn man dann längere Wartezeiten in Kauf nehmen muss.

Ob all diese Maßnahmen reichen, wird sich nach dem Launch am 10. Oktober zeigen. Eines ist aber sicher: Die Entwickler wissen, dass sie sich mit Battlefield 6 keinen Fehltritt leisten können. In einem Genre, in dem Fairness alles ist, sind Cheater der denkbar schlechteste PR-Move.

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Patrick Gerhardt
5 Monate zuvor

Woher der Großteil der Cheater kommt, ist ja bekannt. Crossplay aus und gut.

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