Nach über sieben Jahren schneidet Beat Saber die Verbindung zur PlayStation-VR-Plattform durch. Wie Entwickler Beat Games offiziell bestätigt, wird es ab sofort keine weiteren Updates oder neuen Inhalte mehr für die PS VR- und PS VR2-Versionen geben. Auch der Multiplayer-Modus hat ein Ablaufdatum: Am 21. Januar 2026 wird dieser auf beiden Plattformen eingestellt.
Für alle, die noch regelmäßig zur VR-Brille greifen, klingt das nach einem spürbaren Einschnitt. Die gute Nachricht: Das Spiel bleibt weiterhin spielbar, bereits gekaufte Inhalte bleiben verfügbar – und auch der Kauf der Basisversion ist nach wie vor möglich.
Keine neuen Inhalte mehr – aber keine Abschaltung
Beat Games betont, dass der Schritt kein generelles Aus für Beat Saber auf PlayStation bedeutet. Es handelt sich vielmehr um einen klaren Schnitt mit Blick auf die Weiterentwicklung des Spiels. Die PS4- und PS5-Versionen erhalten ab dem 18. Juni 2025 schlichtweg keine neuen Inhalte mehr. Alle bis dahin veröffentlichten Songs und Musikpakete bleiben aber weiterhin spielbar und käuflich erwerbbar.
Ein ebenfalls wichtiger Punkt: Cross-Buy zwischen PS4 und PS5 bleibt aktiv. Wer also in der Vergangenheit auf beiden Systemen unterwegs war, verliert zumindest an dieser Stelle nichts.
Was kommt als Nächstes?
Beat Games selbst spricht in der Ankündigung von „dem nächsten großen Schritt“ für Beat Saber. Was genau damit gemeint ist, bleibt allerdings offen. Neue Plattformen? Ein technisches Reboot? VR-exklusive Features abseits der PS-Hardware? Bestätigt ist davon bislang nichts – es bleibt bei der vagen Aussicht auf eine nicht näher definierte Zukunft des Spiels.
Für PS VR2-Nutzer ist der Schritt trotzdem ernüchternd. Gerade angesichts der aktuellen Content-Situation für Sonys Headset, das mit Software-Unterstützung ohnehin zu kämpfen hat, wirkt die Entscheidung wie ein weiteres Fragezeichen für die langfristige VR-Strategie auf der Plattform.
Wer Beat Saber weiterhin auf PlayStation spielen will, kann das auch in Zukunft – nur eben ohne neue Inhalte. Was sagt ihr zur Entscheidung von Beat Games? Zukunftsweisend oder zu früh? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.
