Das Überleben nach dem Ende von „Destiny 2“ erfordert bei Bungie offenbar drastische Maßnahmen. Laut aktuellen Berichten aus Branchenkreisen steht der PlayStation-Tochter eine massive Entlassungswelle bevor, die bis zu der Hälfte der verbleibenden Belegschaft treffen könnte.
Der französische Branchen-Journalist Sylvain Trinel berichtet von tiefgreifenden Einschnitten, die sowohl Festangestellte als auch externe Dienstleister betreffen. Nach dem finalen Content-Update für Destiny 2 vom 9. Juni 2026 steht das Entwicklerteam des MMO-Shooters ohne Folgeprojekt da. Ein potenzielles „Destiny 3“ wurde von der Führungsebene bisher nicht freigegeben.
Die verbleibenden Ressourcen fließen fast vollständig in den im März gestarteten Extraction-Shooter „Marathon“. Dieser kämpft jedoch seit dem Release mit ernüchternden Spielerzahlen und blieb hinter den kommerziellen Erwartungen zurück.
Der Trend zur Marktbereinigung erfasst die Großstudios
Bei einer aktuellen Belegschaft von schätzungsweise 800 bis 1.200 Mitarbeitern würde eine Entlassungswelle dieser Größenordnung den Verlust von 400 bis 600 Arbeitsplätzen bedeuten. Das Studio schrumpft damit auf die Größe klassischer Singleplayer-Schmieden wie Naughty Dog. Sony verzeichnete im Rahmen dieser Entwicklungen bereits Abschreibungen in Millionenhöhe auf die Bungie-Übernahme.
Die Situation bei Bungie ist kein Einzelfall, sondern reiht sich in eine globale Konsolidierungsphase ein. Der Markt korrigiert die Überkapazitäten, die während der Pandemie-Jahre durch unkontrolliertes Wachstum aufgebaut wurden. Verfehlte Umsatzprognosen bei Live-Service-Titeln zwingen Publisher inzwischen plattformübergreifend zum harten Sparkurs, vor allem bei Microsoft, wie hier berichtet.
Et si cela ne suffisait pas, Bungie devrait connaître cet été des licenciements massifs.
— Sylvain 🧡❤️🔥 (@SylvainTrinel) June 16, 2026
Je prends des pincettes, mais on me parle d’au moins 50% des effectifs touchés (permanents ou contractuels) consécutifs à la fin de Destiny 2 et à la situation de Marathon.
Trinel prognostiziert ähnliche Einschnitte für weitere namhafte Studios wie Don’t Nod oder Quantic Dream. Ein Studio dieser Größenordnung lässt sich ohne die permanenten Einnahmen eines erfolgreichen Live-Service-Flaggschiffs nicht finanzieren.
Das Studio hat sich mit der exzessiven Fokussierung auf ein einziges Zugpferd und dem verpatzten Start von „Marathon“ in eine Sackgasse manövriert. Die Ära „Destiny 2“ ist endgültig vorbei. Ob Bungie als gesundgeschrumpftes Studio die Kurve kriegt, hängt allein davon ab, ob „Marathon“ durch die geplanten PvE-Inhalte stabilisiert werden kann. Der Kredit bei Mutterkonzern Sony ist jedenfalls aufgebraucht.

Tja dann ist es so 👍👍👍👍
Dabei wärs nach renegades doch optimal gewesen, das ganze Konzept, was mit Marathon gebracht wurde, bei Destiny 2 loretechnisch an zu knüpfen, während man bei D2 einfach nur den elendigen Passgrind und Powerleveling hätte ab reißen müssen und es allgemein einfach inhaltlich erweitert (inkl die ersten 3 Jahre restaurieren). Komplett unklar, was für dumme Entscheidungen da gelaufen sind, auch gegen die Angestellten.
Wenn die Geld gier einen auffrisst Bye Bye
Naja warum sollen Spieler Spiele zocken wenn es ein nicht gefällt nur um ein Studio zu retten?
Wenn ausgerechnet das Spiel was die meisten bevorzugt abgeschlossen wird statt einfach vernünftige Inhalte die Anzahl der Spieler zu vergrößern können.?
Ich sage es gern nochmal bungie hätte sich selbst treu bleiben sollen
Anstatt ihr einzigartiges Spiel weiter zu entwickeln hörten sie lieber auf die Spieler die in 60 sek das Game durch kloppen wollen
Destiny und Destiny2 hatte soviel Potential
Marathon ❤️
Ich hoffe es sind hauptsächlich die Manager bei Bungie
Hoffentlich!
Weg mit Bungie, komplett und nicht nur 50%!
Karma
Wird das nächste Studio was schließen wird