Ein pokender Roboter mit übernatürlichem Kartendeck – 2K und Gearbox werfen einen neuen Blick auf C4SH, den ersten Neuzugang für „Borderlands 4“. Der Croupier-Bot krempelt mit dem Story-Pack „Mad Ellie und die Jammer-Kammer“ das Gameplay auf Kairos um.
C4SH ist kein klassischer Soldat oder Sirene. Die Hintergrundgeschichte im Short „High Roller“ zeigt einen Roboter, der durch ein gewonnenes, magisches Kartendeck aus seiner rein statistischen Logik ausbricht. Das ist für das Borderlands-Franchise ein spannender Twist: Bisher waren Roboter wie CL4P-TP oder FL4K entweder comic relief oder taktische Jäger. C4SH bringt durch das Thema „Risiko“ eine Prise Chaos-Magie ins Spiel.
Gameplay-Flow und Einstiegshürden
Das Spotlight auf seine Action-Skills deutet an, dass C4SH massiv von RNG-Elementen profitiert. Wer Borderlands spielt, liebt den Loot-Grind, aber im Kampf auf Glück zu setzen, ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn die „übernatürlichen Gaben“ ähnlich wie bei Moze oder Zane synergetisch ineinandergreifen, könnte er zur absoluten DPS-Maschine werden.
Gearbox erlaubt den Direkteinstieg auf Level 13. Wer keine Lust hat, die Kampagne zum zehnten Mal von vorn zu beginnen, startet mit C4SH direkt im neuen Gebiet „Whispering Glacier“. Das nimmt den Frust aus dem Twinken und zeigt, dass die Entwickler verstanden haben, dass Veteranen schnell zum neuen Content wollen. Dazu gehört auch, dass das Level-Cap für die Charaktere jüngst von 50 auf 60 angehoben wurde.
Die Community hat nach dem Launch von „Borderlands 4“ händeringend nach frischem Wind gesucht. C4SH wirkt optisch und konzeptionell mutiger als die Standard-Hunter des Hauptspiels. Die Integration in das „Mad Ellie“-Pack lässt zudem auf den gewohnt schrägen Humor hoffen, der im Core-Game manchmal etwas zu kurz kam.