Call of Duty 2021 – Offenbar Probleme durch Last-Gen Umsetzung

Der Druck, neue Spiele auch für die Last-Gen Konsolen zu entwickeln, wird offenbar zu einem immer größer werdendem Problem. Das soll auch beim neuen Call of Duty von Sledgehammer Games der Fall sein, das durch die ältere Hardware zurückgehalten wird.

Wie der Branchen-Insider Tom Henderson meint, würde das Potenzial des neuen Call of Duty, das wohl den Codenamen ‚Vanguard‚ trägt, nicht gänzlich ausgespielt. Damit nicht genug, soll auch noch das nächste Call of Duty in 2022 von Infinity Ward für die Last-Gen Konsolen erscheinen. Probleme wären damit automatisch vorprogrammiert.

Auf Twitter schreibt Henderson dazu:

„Call of Duty WW2 Vanguard wird von Konsolen der vorherigen Generation ziemlich stark ausgebremst. Und nach meinem Verständnis planen sie den Last-Gen Release für Vanguard und den nächsten Titel von Infinity Ward.“

Damit ginge Activision einen anderen Weg als EA, die ihr neues Battelfield 6 wohl nur für die Next-Gen Konsolen veröffentlichen wollen, auch wenn das erst noch bestätigt werden muss.

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Dass durch den Support von so vielen unterschiedlichen Plattformen, selbst innerhalb einer Generation, diverse Probleme auftreten, ist im Grunde auch nicht neu. Entwickler beschweren sich schon seit Monaten, dass für die Skalierung ihrer Spiele viel Zeit und Ressourcen verbraucht werden, die man lieber woanders investieren würde.

Auf der anderen Seite könnten immer noch zu wenig Next-Gen Konsolen am Markt sein, um populäre Serien wie Call of Duty dort einfach auszuklammern. Insgesamt eine ungünstige Situation, die uns wohl noch eine Weile begleiten wird.