Seit Jahrzehnten gehört Call of Duty zur festen Feiertagsroutine vieler Gamer. Große Explosionen, dichte Action und ein solider Multiplayer – das Franchise liefert zuverlässig. Doch ausgerechnet die Herzstücke, die Singleplayer-Kampagnen, scheinen immer öfter auf der Strecke zu bleiben. Und aktuellen Gerüchten zufolge könnte Call of Duty 2025 in dieser Hinsicht einen neuen Tiefpunkt markieren.
Schon bei Modern Warfare III wurde deutlich, was passiert, wenn Zeitdruck und Management-Entscheidungen über kreative Vision siegen. Ursprünglich als Erweiterung zu Modern Warfare II gedacht, musste Sledgehammer Games innerhalb von nur anderthalb Jahren eine komplette Kampagne aus dem Boden stampfen – inklusive Open-World-Elementen, die letztlich so halbgar wirkten wie ein aufgewärmter MRE-Eintopf. Das Ergebnis: enttäuschte Fans, harsche Kritik und eine Kampagne, die selbst Hardcore-Anhänger nur mit Mühe verteidigen konnten.
Call of Duty 2025 soll noch schlimmer werden
Nun schlägt der bekannte Leaker Ghost of Hope Alarm: Die Kampagne von Call of Duty 2025 soll „verdammt schrecklich“ sein – noch schlimmer als die von Modern Warfare III. Angeblich erwartet uns eine weitere offene Welt, die mehr nach unfertigem Experiment als nach packender Kriegsgeschichte wirkt. Besonders bitter: Gerüchte deuten darauf hin, dass Call of Duty 2025 als Nachfolger des beliebten Black Ops 2 fungieren soll. Ein Titel, der bis heute als einer der besten der Serie gilt – und dessen Vermächtnis man nun offenbar leichtfertig aufs Spiel setzt.
Nach dem überwältigend positiven Feedback zur Kampagne von Call of Duty: Black Ops 6 wäre eine weitere schwache Story eine herbe Enttäuschung für alle Fans des Singleplayer-Modus. Schließlich wünschen sich viele Spieler nicht nur spektakuläre Multiplayer-Gefechte, sondern auch emotionale, erinnerungswürdige Geschichten.
Zombies-Modus als schwacher Trost?
Ein kleiner Lichtblick bleibt: Angeblich soll Call of Duty 2025 einen umfangreichen Zombies-Modus bieten. Für Koop-Fans könnte das immerhin ein Trostpflaster sein. Aber ob ein spaßiger Hordenmodus wirklich die Wunden einer enttäuschenden Kampagne heilen kann?
Am Ende bleibt die Hoffnung, dass Activision die Warnsignale erkennt – und nicht noch einmal den gleichen Fehler macht. Denn wenn sogar die treuesten Call of Duty-Fans anfangen, an ihrer Lieblingsserie zu zweifeln, wird selbst die stärkste Marke irgendwann ins Wanken geraten.
