Call of Duty 2027: Neues Subfranchise soll frischen Wind mit Martial-Arts-Fokus bringen

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...
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Call of Duty 2027 startet womöglich ein neues Subfranchise mit Martial-Arts-Elementen. Sledgehammer will damit neue Wege gehen, ohne Zombies und Jetpacks.

Nach Jahren des Wechsels zwischen Call of Duty: Modern Warfare und Black Ops scheint Activision die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Call of Duty 2027 soll laut aktuellen Insider-Informationen nicht nur ein neuer Serienteil, sondern gleich der Auftakt eines frischen Subfranchises werden, entwickelt von Sledgehammer Games. Und dieser Schritt könnte dringend nötige Impulse setzen, denn zuletzt wirkte die Franchise-Formel trotz technischer Weiterentwicklung zunehmend berechenbar.

Zwischen Gunplay und Karate

Laut Leaks soll Call of Duty 2027 stärker auf moderne Kriegsszenarien setzen, dabei aber Martial-Arts-Elemente wie Tritte und Nahkampfgriffe integrieren. Klingt im ersten Moment fremd für ein Franchise, das sonst mit Schusswechseln in Hochglanz-Optik punktet. Doch wer genauer hinsieht, erkennt mögliche Inspirationen, etwa Gun-Fu aus John Wick, das Nah- und Fernkampf nahtlos kombiniert.

Dafür soll es keine Jetpacks, kein Zombies-Modus, keine futuristischen Gadgets geben, sondern ein klarer Fokus auf dynamische Bewegung und präzise Mechaniken. Damit grenzt sich der Titel nicht nur spielerisch von Call of Duty: Black Ops oder Advanced Warfare ab, sondern auch in der Tonalität. Kein überdrehtes Sci-Fi, kein nostalgischer Kalter-Krieg-Fetisch. Sondern eine stilistisch klarere Vision, sofern die Umsetzung stimmt.

Sledgehammer Games: Verdienter Neustart oder letzte Chance?

Sledgehammer Games hatte es in den letzten Jahren nicht leicht. Verkürzte Entwicklungszyklen bei Call of Duty: Vanguard und Modern Warfare III führten zu durchwachsenen Ergebnissen. Mit Call of Duty 2027 könnte das Studio nun endlich das machen, wozu es offenbar Lust hat, eine neue IP innerhalb des COD-Universums, ohne Altlasten und unter hoffentlich besseren Produktionsbedingungen.

Ob das gelingt, hängt nicht nur vom Kampfsystem ab, sondern auch davon, wie gut das neue Konzept kommuniziert und ins Spiel eingebettet wird. Martial Arts in einem realitätsnahen Shooter klingt riskant, aber auch reizvoll, wenn das Gameplay trägt.

Call of Duty 2027 könnte mehr sein als nur ein neuer Teil – es könnte der Anfang einer überfälligen Neuausrichtung werden. Wenn Sledgehammer Games dieses Mal Zeit, Ressourcen und kreative Freiheit bekommt, ist ein echter Neuanfang drin. Und das ist nach über 20 Teilen auch dringend nötig.

Bis es soweit ist, können sich Fans auf die Premiere von Call of Duty: Black Ops 7 freuen, die auf der Gamescom geplant ist.

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1 Kommentar
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Lumpi
19. Juli 2025 15:08

RIP COD jetzt aber wirklich. Bekommen wir dann ne Mischung aus FPS und TEKKEN oder MK?

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