Call of Duty: Black Ops 7 soll offiziell zur Opening Night Live auf der Gamescom am 19. August enthüllt werden. Bis dahin ist es nicht mehr lange, doch schon jetzt sind einige zentrale Inhalte zum Spiel bekannt geworden. Grund dafür ist das veröffentlichte ESRB-Rating, das zwar wenig überraschend mit „M for Mature“ ausfällt, aber eine bemerkenswert konkrete Beschreibung zur Singleplayer-Kampagne enthält. Und die gibt erste Hinweise auf Story, Fraktionen, Gegner und mögliche Spielmechaniken.
Du gegen einen Tech-Konzern
Laut ESRB wird sich die Kampagne um den Versuch drehen, „einen Tech-Konzern am Machtgewinn zu hindern“. Die Kampagne scheint sich um den Aufstieg eines mächtigen Technologiekonzerns zu drehen, Details zur konkreten Fraktion fehlen aber noch.
Schon der erste Teaser-Trailer deutete an, dass The Guild ihren Einfluss professionalisiert hat. Statt Schmuggel und Attentate nun Hightech, Monopole und geopolitische Machtspiele. Spielerisch bedeutet das wohl erneut eine Mischung aus realer Politik und futuristischen Konflikten, ein Markenzeichen der Serie seit Call of Duty: Black Ops 2, zu dem Black Ops 7 als direkter Nachfolger anknüpfen will.
Halluzinationen, Monster und Rückkehrer
Interessant sind auch die Gegnerbeschreibungen im ESRB-Dokument. Neben feindlichen Soldaten ist dort von Robotern, Monstern und Halluzinationen die Rede. Damit knüpft Call of Duty: Black Ops 7 offensichtlich an die surrealen Missionen des Vorgängers an, der teils mit Zombies und bewusstseinsverzerrenden Sequenzen arbeitete. Die Rückkehr von Raul Menendez, zuletzt in Black Ops 2 eine zentrale Figur, könnte in diesem Kontext eher symbolisch sein, eine Erscheinung im Kopf von Protagonist David Mason, der erneut im Mittelpunkt steht.
Auch technisch dürfte sich Call of Duty: Black Ops 7 stärker von den Modern Warfare-Ablegern abgrenzen, wenn es um visuelle Inszenierung und Narrative-Design geht. Die typischen Black Ops-Elemente wie unzuverlässige Wahrnehmung und politische Doppeldeutigkeiten scheinen jedenfalls erhalten zu bleiben.
Hinweise auf Multiplayer-Features und „Carry Forward“-System
Neben der Kampagne lassen sich aus dem ESRB-Rating auch erste Rückschlüsse auf den Multiplayer ziehen. Erwähnt wird unter anderem Drogenkonsum im Zusammenhang mit bestimmten Waffen. Damit dürfte klar sein, dass auch Black Ops 7 ein „Carry Forward“-System nutzen wird, bei dem Inhalte aus dem Vorgänger übernommen werden. Das war zuletzt bereits bei MW2 und MW3 der Fall – allerdings nicht unumstritten. Ob Treyarch hier auf mehr Konsistenz oder einfach auf Umsatz setzt, bleibt abzuwarten.
Was meint ihr: Wirkt BO7 bisher wie ein echter Fortschritt – oder eher wie ein weiteres Kapitel in einer Serie, die sich im Kreis dreht?
