Call of Duty: Black Ops 7 ist heute erschienen, und gleich zum Start stolpern Spieler über Designentscheidungen, die Solo-Fans irritieren dürften. Die Kampagne lässt sich nicht pausieren, besitzt keine Checkpoints und setzt dauerhaft eine Online-Verbindung voraus. Ein Trio an Einschränkungen, das für ein traditionell storygetriebenes Call of Duty bemerkenswert ist.
Die Fakten sind schnell zusammengefasst, wie Eurogamer meldet. Wer allein spielt, muss trotzdem das komplette Matchmaking durchlaufen, weil die Kampagne klar auf Koop ausgelegt ist. KI-Kameraden gibt es keine. Fällt die Verbindung weg – sei es durch Serverprobleme, kurzfristige Updates oder eigene Netzschwankungen – wird der Fortschritt der gesamten Mission verworfen. Abbrechen und später weitermachen? Fehlanzeige. Selbst kurze Unterbrechungen, die früher ein schneller Druck auf die Pausetaste löste, sind nicht vorgesehen.
Fans von Call of Duty: Black Ops 7 haben es schwer
Für Solo-Spieler ist der Einstieg damit deutlich unkomfortabler als in früheren Ablegern. Call of Duty war zwar nie ein klassisches Singleplayer-Franchise, aber die Kampagnen galten stets als verlässlich strukturierte, zugängliche Achterbahnen. Dieses Mal erinnert die Story eher an einen Live-Service-Modus, der solo lediglich „mitgespielt“ werden darf.
Dabei ist die Entscheidung nicht völlig aus der Luft gegriffen. Koop-Kampagnen haben sich in den vergangenen Jahren als Trend etabliert, und Publisher setzen verstärkt auf dauerhafte Serverbindung, um Fortschritt, Balancing und Monetarisierung einheitlich zu halten. Für viele Spieler wirkt es dennoch wie ein Rückschritt, besonders, wenn grundlegende Komfortfunktionen wie Pausieren fehlen.
Historischer Kontext
Call of Duty experimentierte bereits mehrfach mit Koop-Kampagnen, doch vollständig auf klassische Checkpoints und Offline-Spielbarkeit zu verzichten, ist neu. Selbst Titel mit starkem Multiplayer-Fokus boten eine autarke Solokampagne. Call of Duty: Black Ops 7 bricht also mit einer zwei Jahrzehnte alten Tradition, was die Diskussion zusätzlich anheizt.
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Ob Treyarch und Activision an diesen Entscheidungen festhalten, bleibt abzuwarten. Updates könnten zumindest Komfortfunktionen nachreichen, vorausgesetzt, der Druck aus der Community wird groß genug. Für den Moment steht fest: Wer Call of Duty: Black Ops 7 wegen der Kampagne kauft, sollte Zeit, stabile Server und starke Nerven mitbringen. Wie die ersten Reviews zeigen, gilt die Kampagne aber generell auch als nicht der stärkste Part des Spiels.



Gut, dass ich das Spiel nicht gekauft habe. Eine Kampagne ohne pausieren zu können ist für mich der größte Schwachsinn. Vorallem habe ich keine Lust auf andere angewiesen zu sein, wenn ich Kampagne spielen möchte.
Hoffe, die Macher von CoD7 bringen noch Updates raus, damit man solo spielen kann. Bis dahin spiel ich lieber BF6.