Capcoms Wachstumsplan: Dragon’s Dogma, Dead Rising, Devil May Cry und Okami im Fokus

Capcom plant langfristiges Wachstum mit Dragon's Dogma, Dead Rising und Okami. Was der neue Geschäftsbericht für kommende Spiele und DLCs bedeutet.

Lukas Author 2026
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Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...

Capcom plant die langfristige Stärkung seiner Kernmarken und zählt „Dragon’s Dogma“, „Dead Rising“ sowie „Okami“ explizit zu den künftigen Wachstumstreibern des Unternehmens. Trotz personeller Wechsel signalisiert der aktuelle Geschäftsbericht, dass diese Franchises fester Bestandteil der zukünftigen Veröffentlichungsstrategie sind.

Capcom räumt zunächst mit den Zweifeln an der Zukunft von „Dragon’s Dogma“ auf. Nach dem Abschied von Director Hideaki Itsuno befürchteten viele Fans einen Stillstand für die Serie. Die Einstufung als „Leading Brand“ im aktuellen Finanzbericht zeigt jedoch das Gegenteil. Capcom braucht starke Marken abseits von Resident Evil und Monster Hunter, um dauerhaftes Wachstum zu generieren. Dazu zählen auch Devil May Cry, Mega Man, Onimusha und Ace Attorney.

Besonders bei „Dragon’s Dogma 2“ blieb der Post-Launch-Support bisher hinter den Erwartungen zurück, die man von Titeln wie „Street Fighter 6“ gewohnt ist. Dass die IP nun offiziell als Wachstumsmotor gelistet wird, macht zusätzliche Inhalte oder gar ein Remake des Erstlings wahrscheinlich. Backend-Änderungen auf Steam deuteten bereits darauf hin. Jetzt liefert der Fiskalbericht das strategische Fundament.

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Fokus auf Nischen mit Potenzial

Die Erwähnung von „Okami“ und „Dead Rising“ lässt ebenfalls aufhorchen. Während „Dead Rising“ mit dem jüngsten Deluxe Remaster gerade erst ein Lebenszeichen von sich gab, war es um die Götterwölfin Amaterasu lange Zeit still. Capcom verfolgt hier offensichtlich das Ziel, Marken mit starkem visuellem Alleinstellungsmerkmal und loyaler Fanbasis wieder präsenter zu machen.

Das ist eine klare Abkehr von der reinen Konzentration auf die ganz großen Blockbuster. Man erkennt den Wert darin, ein breites Portfolio zu pflegen, anstatt alles auf eine Karte zu setzen. Für Spieler bedeutet das mehr Vielfalt im Release-Kalender, auch wenn Marken wie Dino Crisis oder Breath of Fire in dieser Aufzählung weiterhin schmerzlich fehlen.

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Capcoms Schritt ist logisch, birgt aber Risiken. Marken wie Okami oder Dragon’s Dogma leben von ihrer Eigenständigkeit. Eine bloße „Maximierung des IP-Werts“ darf nicht dazu führen, dass die spielerische Identität zugunsten von Massentauglichkeit aufgeweicht wird. Die Community erwartet Innovationen, keine Fließbandware.

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2 Comments
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pray
13. Mai 2026 13:40

Hallo capcom, ich hätte gerne:

Dino crisis (remake oder neu)
Neue dead rising Titel
Haunting ground (remake oder neu)
Devil may cry
Bionic commando (neu in 3d)
Lost planet 2 (steam oder remake)
Lost planet (neu)

Und zum Nachtisch endlich mal wieder ein anständigen Monster hunter ohne hetzen, miesen multiplayer und nerviger Drama story…. halt wie die Nintendo Teile.

Danke… Wie lange dauert es ungefähr?

Ich lebe nicht ewig und habe noch viel zu tun <3

Crydog
14. Mai 2026 00:00
Reply to  pray

Kann so unterschreiben mit zwei Ergänzungen breath of fire und ein capcom vs snk3