Mit Castlevania: Belmont’s Curse hat Konami im aktuellen State of Play eine neue 2D-Action-Exploration angekündigt. Das Spiel entsteht in Zusammenarbeit mit Evil Empire und Motion Twin und soll 2026 für die PlayStation 5 erscheinen.
Zeitlich ist das Projekt 23 Jahre nach Castlevania: Dracula’s Curse angesiedelt und rückt einen jungen Belmont in den Fokus. Das Setting spielt in Paris im Jahr 1499, überrannt von Kreaturen der Nacht.
Paris 1499: Zwischen Kathedrale und Schloss
Die Handlung klingt klassisch: Glocken läuten, Monster tauchen aus den Schatten auf, und ein Nachfahre von Trevor Belmont greift zur legendären Peitsche „Vampire Killer“. Laut Entwickler soll die Stadt selbst eine zentrale Rolle spielen – brennende Straßen, verwinkelte Gassen und ein drohendes Schloss am Horizont.
Das gezeigte Material wirkt stilisiert und farbenreicher als viele Vorgänger, bleibt aber klar im Gothic-Rahmen. Hier muss man abwarten, wie gut der neue Look mit der düsteren Grundstimmung harmoniert.
Zentrales Element bleibt die ikonische Peitsche. Sie dient nicht nur als Waffe, sondern auch als Mobilitätswerkzeug. Laut Präsentation kann man sich damit durch Areale schwingen, fast wie ein Trapezkünstler. Das eröffnet Potenzial für vertikale Levelstruktur und kreative Routenwahl.
Zusätzlich wurde ein Schwert gezeigt – leichter zugänglich und mit solider Angriffskraft. Weitere Waffen und Fähigkeiten sollen folgen. Ein Arsenal allein macht jedoch noch kein gutes Metroidvania. Es braucht klare Synergien, sinnvolle Progression und Gegnerdesign, das taktisches Denken belohnt statt stumpfes Button-Mashing.
Bekannte Elemente wie zerstörbare Wände oder versteckte Fleisch-Items kehren ebenfalls zurück. Auch klassische Gegner wie Zombies sind wieder dabei – harmlos einzeln, gefährlich in Gruppen. Das klingt vertraut, aber genau hier liegt die Herausforderung: Wie modernisiert man Tradition, ohne sie zu verwässern?
Kooperation mit Signalwirkung
Die Zusammenarbeit mit Evil Empire und Motion Twin ist kein Zufall. Beide Studios haben Erfahrung mit präziser 2D-Action. Das erhöht die Chancen, dass sich Belmont’s Curse spielerisch sauber anfühlt.
Die gezeigten Szenen wirken bereits poliert, ob das finale Produkt diesen Eindruck halten kann, zeigt sich erst 2026. Offene Fragen bleiben dennoch, da Umfang, Progressionssystem, mögliche Komfortfunktionen oder Schwierigkeitsoptionen bislang nicht konkretisiert wurden.
Was meint ihr: Reicht euch eine starke 2D-Rückkehr oder braucht Castlevania inzwischen mehr, um relevant zu bleiben?



