Nach mehr als zehn Jahren gemeinsamer Erfolgsgeschichte steht die Cities-Reihe vor einer grundlegenden Veränderung. Colossal Order, das Studio hinter Hits wie Cities in Motion und der Cities: Skylines-Serie, wird die Franchise verlassen. Die Entscheidung wurde von beiden Seiten bewusst getroffen, um die langfristige Zukunft der Reihe zu sichern.
Ein neuer Entwickler übernimmt
Ab 2026 wird Iceflake Studios die Entwicklung von City Skylines II vollständig übernehmen. Das finnische Studio, ebenfalls unter Paradox Interactive angesiedelt, soll sich um alle künftigen Updates, Erweiterungen und die Konsolen-Edition kümmern. Lasse Liljedahl, Studio Manager von Iceflake, betont die Verantwortung: „Es ist eine Ehre, eine so loyale Community und ein Genre führendes Spiel weiterzuführen. Wir sehen enormes Potenzial und wollen den nächsten Abschnitt dieser Serie gemeinsam mit den Fans gestalten.“
Bevor Colossal Order das Ruder abgibt, wird das Studio noch einige Patches liefern. Dazu gehört das lange erwartete Bike-Update, neue Old-Town-Gebäude, Bugfixes und Verbesserungen an der Spielmechanik. Zudem soll noch vor Jahresende ein Beta-Zugang für den Editor erscheinen, der Asset-Mod-Unterstützung bietet. Die Übergabe soll für Spieler reibungslos verlaufen, beide Teams arbeiten eng zusammen, um Kontinuität zu gewährleisten.
Chancen und Risiken
Für Fans von City Skylines II bedeutet der Wechsel vor allem Kontinuität bei neuen Inhalten, aber auch Unsicherheiten. Iceflake Studios hat Erfahrung mit Management- und Städtebau-Spielen, doch die Community wird genau beobachten, wie sensibel das Studio den Übergang gestaltet. Colossal Order wiederum kann sich jetzt neuen Projekten widmen und frische Ideen umsetzen, möglicherweise auch jenseits des Städtebau-Genres.
Der Abschied von Colossal Order markiert also nicht das Ende der Reihe, sondern einen Wendepunkt. Spieler dürfen gespannt sein, wie City Skylines II unter neuer Führung weiterwächst. Wird Iceflake den Geist der Serie bewahren und gleichzeitig frische Impulse setzen? Die kommenden Monate werden es zeigen.
