Code Vein II bekommt mit „Mask of Idris“ seine erste große Story-Erweiterung und wirft uns direkt in kollabierende Zeitlinien. Entwickler Bandai Namco löst die Grenzen der bekannten Spielwelt auf und schickt uns in das „Forsaken World“-Reich, um den Kollaps der Realität zu verhindern.
Die Story von Mask of Idris setzt da an, wo das Hauptspiel aufhört, und dreht den Wahnsinn auf Anschlag. Mehrere Zeitlinien kollidieren, Welten verschwinden spurlos. Das Zentrum des DLCs bildet die Forsaken World, ein Ort, der aus den emotionalen Überresten kollabierter Dimensionen geschmiedet wurde. Ein riesiger, wirbelnder Strudel aus Gefühlen droht nun, in die reale Welt überzuschwappen. Das klingt nach verdammt düsterer Atmosphäre.
Zwei neue Begleiterinnen mit eigenen Motiven
Ohne Verbündete läuft in diesem Universum nichts. Mask of Idris bringt zwei neue Charaktere ins Spiel, die euch im Kampf unterstützen. Da ist zum einen Liv Voda, eine ehemalige Wächterin des Zeitspalts. Sie gilt als kampflustig und verändert ihr Aussehen, sobald ihre Emotionen hochkochen.
Die zweite im Bunde ist Lou MagMell, eine Revenant, die ihr direkt in der Forsaken World trefft. Sie will die Ausbreitung des Strudels stoppen. Ob sie wirklich nur Gutes im Sinn hat, bleibt abzuwarten. Das bringt dringend benötigte erzählerische Tiefe in die Partner-Mechanik.
Harte Bedingungen für den DLC-Start
Wer sofort blind loslegen will, schaut eventuell in die Röhre. Bandai Namco knüpft den Zugang zu Mask of Idris an zwei strikte Bedingungen im Hauptspiel. Ihr müsst zwingend das Ende „Luna Fraterna“ erreicht haben. Zusätzlich muss die Questreihe „Valentin’s Request“ abgeschlossen sein.
Wer das noch nicht erledigt hat, muss nachsitzen. Fleißarbeit vor dem Vergnügen. Parallel zum DLC erscheint übrigens das kostenlose Update 2.0.0, das neue Post-Game-Optionen für die Erkundung mit Begleitern liefert. Mehr Details dazu folgen.
Mask of Idris liefert genau das, was Fans nach dem Hauptspiel verlangen: mehr Lore, neue Bosskämpfe und frische Begleiter. Das Design der Forsaken World hat das Potenzial, die ohnehin starke Endzeit-Atmosphäre noch einmal zu übertreffen. Die harten Freischaltbedingungen zeigen aber auch, dass sich dieser DLC explizit an Veteranen richtet. Wenn das Leveldesign mit der ambitionierten Story rund um kollabierende Zeitlinien mithalten kann, erwartet uns ein echtes Highlight.
Wie steht ihr zu den Story-Bedingungen für den DLC? Habt ihr das „Luna Fraterna“-Ende schon freigeschaltet oder müsst ihr für den Start von Mask of Idris erst noch einmal das Hauptspiel anwerfen?

„Die zweite im Bunde ist Lou MagMell, eine Revenant, die ihr direkt in der Forsaken World trefft. Sie will die Ausbreitung des Strudels stoppen. Ob sie wirklich nur Gutes im Sinn hat, bleibt abzuwarten. “
Lou MagMell ist bereits im Hauptspiel bekannt und über die Story etabliert – bis zum benötigten Abschluss – wie man da jetzt also eine völlige neue narrative daraus spinnt, ist nur möglich wenn man das Spiel gar nicht kennt – ergo ist dieser Artikel zumindest in diesem Absatz halluzinierter Content.