Das wöchentliche Update in „Crimson Desert“ steht an. Damit wurde das Limit für registrierbare Haustiere mit dem heutigen Patch 1.11.00 für plattformübergreifend auf maximal 100 Tiere verdoppelt.
Das Update beseitigt darüber hinaus logische Fehler im System und bringt notwendige Komfort-Anpassungen für das Endgame. Wer die entsprechenden Herausforderungen bereits abgeschlossen hat, erhält die neuen Belohnungs-Items rückwirkend ins Inventar. Die Zahl der gleichzeitig im Camp beschwörbaren Kreaturen bleibt jedoch strikt auf 50 gedeckelt.
Höheres Pet-Limit und neue Ausrüstungs-Optionen
Mehr Sammlungs-Platz bedeutet nicht mehr Rechenlast für die Hardware im Camp. Die Begrenzung auf 50 sichtbare Begleiter steht. Technisch wichtig ist die Bereinigung der Mount-Mechanik: Das Aufsitzen auf einen Wyvern per „Axiom Force“ funktioniert nun endlich, ohne vorher zwingend das Talent „Back Hang“ freizuschalten.
Zudem erhalten Baby-Wyvern ein eigenes Icon auf der Karte, was die Navigation erleichtert. Die Begleiter Damiane und Oongka können ab sofort auch die Motorsäge sowie den Bergbaubohrer ausrüsten. Eine kurzfristige Änderung im Changelog betrifft den Eisernen Adler und den Phönix. Das Ausrüsten des „Sigil of Valor“ wurde für diese beiden Kreaturen am Releasetag wieder gestrichen. Das riecht nach Balancing-Problemen in letzter Sekunde.
Wiederbeschaffung und Bugfixes im Gameplay
Verlorene seltene Ausrüstung aus Truhen oder Quests ist nicht mehr dauerhaft weg. Händler sammeln diese Items nun auf und verkaufen sie innerhalb von sieben Tagen an den Spieler zurück. Das hat seinen Preis. Der Rückkaufwert liegt deutlich über dem Originalpreis. Eine reine Bequemlichkeits-Sicherung.
Das fehlerhafte Pinball-Minispiel wurde ebenfalls spürbar modifiziert. Die Kugel hat jetzt ein höheres virtuelles Gewicht, was unkontrollierte Flugbahnen dämpfen soll. Glitches, bei denen die Kugel durch Wände glitt oder im oberen linken Quadranten stecken blieb, wurden über die Anpassung von Launch-Winkeln und das Entfernen fixierter Pins reduziert.
Zudem stapeln sich Kuku-Vogel- und Wyvern-Eier im Inventar nicht mehr. Das erzwingt besseres Ressourcen-Management auf Hardcore-Plattformen, wo bisher auch ein Bug existierte, der beim Füttern fälschlicherweise zwei Nahrungseinheiten gleichzeitig verbrauchte. Der Fehler ist behoben. Konsole-Spieler erhalten zudem endlich freie Tastenbelegung für das Inventar, die Karte, Skills, das Journal und den Fotomodus.
Der Patch 1.11.00 liefert das nächste Stabilitäts- und Komfort-Updates, die vor allem Vielspieler entlasten. Die Verdoppelung des Pet-Limits ist nett, die harte Camp-Grenze von 50 Tieren sichert jedoch schlicht die Framerate auf den Konsolen. Das neue Händler-Rückkaufsystem für verlorene Unikate ist die wichtigste Absicherung gegen Frustmomente durch Spielfehler. Ein handfestes Wartungs-Update ohne spielerische Experimente.
Die vollständigen Patch-Notes gibt es unter diesem Link.
