Entgegen jüngster Spekulationen ist nicht Warhorse Studios, sondern Crystal Dynamics der Entwickler hinter dem kommenden AAA-Rollenspiel im „Der Herr der Ringe“-Universum. Das berichtet Insider Gaming unter Berufung auf entwicklungsnahe Quellen. Das Projekt, das als direkter Konkurrent zu „Hogwarts Legacy“ positioniert wird, befindet sich weiterhin in einer frühen Phase.
Die ursprüngliche Meldung, wonach die Kingdom Come-Macher an der 100-Millionen-Dollar-Produktion arbeiten, wurde revidiert. Während Warhorse Studios möglicherweise an eigenen Konzepten innerhalb der Embracer Group arbeitet, liegt die Verantwortung für das großbudgetierte, durch das Abu Dhabi Investment Office finanzierte Open-World-RPG bei Crystal Dynamics.
Das Studio ist derzeit durch die Entwicklung mehrerer Tomb Raider-Titel stark ausgelastet, was den noch in weiter Ferne liegenden Release-Termin erklärt.
Ressourcen-Management bei Crystal Dynamics
Die Wahl von Crystal Dynamics ist strategisch interessant, wirft aber Fragen zur Kapazität auf. Das Studio arbeitet aktuell an zwei großen Projekten der Tomb Raider-Reihe:
- Tomb Raider: Legacy of Atlantis: Ein für 2026 geplantes Remake des Erstlings auf Basis der Unreal Engine 5.
- Tomb Raider: Catalyst: Ein für 2027 angesetztes Sequel, das nach den Ereignissen von Underworld spielt.
Es ist wahrscheinlich, dass die Produktion des Mittelerde-RPGs erst nach der Fertigstellung von „Tomb Raider: Legacy of Atlantis“ massiv hochgefahren wird. Dass Crystal Dynamics die Unreal Engine 5 nutzt, lässt darauf schließen, dass auch das „Der Herr der Ringe“-Projekt auf dieser technologischen Basis stehen wird.
Mit Crystal Dynamics am Steuer verschiebt sich die Erwartungshaltung weg vom hyperrealistischen Simulationsansatz eines Warhorse Studios hin zu einer filmischen, actionorientierten Open-World. Das Ziel, mit „Hogwarts Legacy“ zu konkurrieren, verdeutlicht die kommerzielle Ausrichtung: Es geht um Massentauglichkeit, technisches Polishing und eine starke Narrative – Kernkompetenzen, die Crystal Dynamics mit der Tomb Raider-Reboot-Trilogie bereits bewiesen hat.
Für Fans bedeutet dieser Wechsel eine Kursänderung in der Gameplay-Philosophie. Anstatt komplexer Überlebens- und Kampfsysteme (wie in Kingdom Come) dürfte der Fokus auf Erkundung, flüssiger Action und einer technisch beeindruckenden Inszenierung der Unreal Engine 5 liegen.
Da das Spiel noch „einige Zeit“ von der Veröffentlichung entfernt ist, sollten Spieler vor 2028 nicht mit handfestem Material rechnen.
🤣 Da wird nur wieder klar, warum der Manager von Warhorse sich letztens zu DLSS5 und ki geäußert hat. Die warten auf Aufgaben.
Allerdings ist Warhorse bei KCD2 enorm schlecht geworden. Patches die nicht gefixt sondern Bugs implementiert haben… vielleicht ist es gut, wenn sie abwickelt werden.
Ich vermute ja eher, dass da die Kompetenz eh raus ist, nachdem KCD abgeschlossen wurde.
oh man… muss man sich wieder sorgen machen, dass es eh nie rauskommt. wenn es so kommen sollte… von mir habt ihrs als erstes gehört xD