Death Stranding 2 bekommt echtes Exoskelett – Kojima bringt Sci-Fi-Technik in die Realität

Ein offizielles Death Stranding 2-Exoskelett wird Realität. Das Dnsys Z1 hilft beim Wandern, schont Knie und sieht aus, als wäre es direkt aus dem Spiel.

Mark Tomson
Mark ist Managing Director von PlayFront.de und berichtet täglich über PlayStation, Gaming-Hardware und Videospiele. Sein Fokus liegt auf Sony-Konsolen, technischen Analysen und kritischen Reviews. Neben News...

Hideo Kojima hat schon oft Grenzen zwischen Spiel und Realität verwischt, jetzt geht er buchstäblich einen Schritt weiter. Gemeinsam mit dem Hersteller Dnsys bringt Kojima Productions ein echtes Death Stranding 2 Exoskelett auf den Markt.

Das „Dnsys Z1 Exoskeleton Pro: Death Stranding 2 – On the Beach Edition“ soll Wanderern das Laufen erleichtern und dabei aussehen, als käme es direkt aus Sam Porter Bridges’ Liefermissionen. Dnsys verspricht, dass das System die Beinbewegungen per KI analysiert und aktiv unterstützt.

Der Hersteller spricht von bis zu 50 Prozent zusätzlicher Schrittkraft, 15 Meilen mehr Reichweite und einer deutlichen Entlastung der Kniegelenke, angeblich fühlt sich der Träger um rund 20 Kilo leichter an. Das Ganze klingt nach einem echten Upgrade für Outdoor-Fans, auch wenn man sich vermutlich noch nicht damit über Gebirgszüge schleppen sollte.

Vom Videospiel zur Wearable-Revolution

Gestaltet wurde die Sonderedition zusammen mit Yoji Shinkawa, dem legendären Art Director hinter Metal Gear und Death Stranding. Das Design lehnt sich stark an den industriell-militärischen Stil der Spielwelt an, inklusive Logos beider Firmen und einer Farbpalette, die sofort an die trostlosen Strände und zerklüfteten Felsen des Sequels erinnert.

Dnsys-CEO Sage Dong erklärt, warum die Kooperation für beide Seiten Sinn ergibt: Exoskelette seien im Spiel wie in der Realität Werkzeuge, um Menschen zu verbinden und Bewegungsfreiheit zurückzugeben, egal ob digital oder physisch. Das klingt nach PR-Sprech, ist aber im Kern stimmig. Death Stranding war nie nur ein Spiel über Pakete, sondern über menschliche Verbindungen.

Preis steht noch aus und dürfte kein Schnäppchen werden

Ein offizieller Preis fehlt noch. Wer sich an der regulären Z1 Dual Joint Pro orientiert, darf aber mit über 2.000 US-Dollar rechnen. Die Death Stranding 2-Edition erscheint am 2. Dezember exklusiv über die Dnsys-Webseite und dürfte streng limitiert sein.

Ob das Gerät am Ende mehr Sam Porter oder eher Sci-Fi-Gadget für Technikfans ist, wird sich zeigen. Fest steht: Kojima hat es erneut geschafft, eine seiner Spielideen ins echte Leben zu bringen, und das mit erstaunlicher Konsequenz.

Man kann Kojima vieles nachsagen, aber eines nicht: dass er sich mit Mittelmaß zufriedengibt. Dieses Exoskelett ist kein Merchandise zum Anziehen, sondern ein reales Stück Zukunftstechnologie, nur eben mit Branding aus einem Spiel, das selbst wie eine Zukunftsvision wirkt.

Wenn Death Stranding 2 tatsächlich wieder Brücken zwischen Menschen bauen will, dann fängt es diesmal nicht nur virtuell, sondern ganz real an – Schritt für Schritt.

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