Sony lässt ab sofort Fans in ihren größten Blockbustern auftreten, angefangen mit einem Gastauftritt in Gran Turismo 7. Das neue Programm „The Playerbase“ ermöglicht es ausgewählten Spielern, ihr eigenes Abbild digitalisieren zu lassen und Teil der PlayStation Studios-Welten zu werden.
Mit der Initiative „The Playerbase“ öffnet Sony die Türen seiner Entwicklerstudios für die Community und castet Fans für In-Game-Auftritte in aktuellen und kommenden Titeln. Den Anfang macht „Gran Turismo 7“, bei der ein glücklicher Gewinner als offizieller Charakter-Avatar inklusive eigenem Fahrzeug-Design verewigt wird.
Vom Sofa direkt in die Boxengasse
Die Aktion ist weit mehr als ein simples Gewinnspiel. Wer ausgewählt wird, fliegt nach Los Angeles in ein Visual Arts Studio, um dort professionell gescannt zu werden. In „Gran Turismo 7“ wird das Gesicht des Fans dann als Charakter-Porträt integriert – genau in dem Stil, wie wir es von den KI-Fahrern oder Beratern im Café-Modus kennen.
Dass Sony hier nicht nur ein statisches Bild hochlädt, sondern auf 3D-Scanning setzt, unterstreicht den Anspruch an die visuelle Qualität. Für GT7-Fans gibt es zudem einen permanenten Fußabdruck: Der Gewinner entwirft gemeinsam mit Profi-Designern ein eigenes „Fantasy Logo“ und eine Fahrzeug-Lackierung, die dauerhaft im Showcase-Menü für alle Spieler sichtbar sein werden.

Mehr als nur Marketing ist
Sony verknüpft hier geschickt Fan-Service mit Markenbindung. Während Gastauftritte von Promis oder Streamern in Spielen wie „Cyberpunk 2077“ oder „Death Stranding“ Standard geworden sind, wirkt die Einbeziehung „normaler“ Spieler wie ein direkter Schulterschlag.
Besonders spannend ist der Ausblick: Isabelle Tomatis von Sony betonte bereits, dass „Gran Turismo 7“ nur der Anfang ist. Das Programm soll auf weitere PlayStation Studios-Titel ausgeweitet werden. Hier stellt sich natürlich die Frage nach der Umsetzung in anderen Genres. In einem Rennspiel wie GT7 ist die Hürde niedrig, da Charaktere primär über Porträts und Dialogboxen kommunizieren. In narrativen Schwergewichten müsste die Integration deutlich subtiler erfolgen, um nicht wie ein Fremdkörper zu wirken.
Kann bitte jemand Rainer Winkler hochladen?