Valve steht mit der neuen Steam Machine vor einem altbekannten, aber diesmal entscheidenden Problem: dem Preis. Nicht, weil Hardware-Fans gern Excel-Tabellen wälzen, sondern weil der Markt gnadenlos ist. Und dieser Markt kennt einen klaren Referenzpunkt – die PlayStation 5.
Wer glaubt, man könne die Steam Machine losgelöst von der PS5 bepreisen, macht denselben Denkfehler wie 2015. Im aktuellen Broken Silicon-Podcast wird dieser spannende Vergleich noch einmal herangezogen. Damals war das Gerät zu teuer, zu unklar positioniert und letztlich irrelevant. Heute ist Valve stärker, SteamOS ausgereifter und das Ökosystem größer – aber die Preislogik hat sich nicht geändert.
Warum sich die Steam Machine an der PS5 messen lassen muss
Eine PS5 ist schneller, hat exklusive Blockbuster, ist für den Massenmarkt verständlich positioniert und kostet – je nach Modell – um die 500 bis 550 Euro. Genau hier beginnt das Problem für Valve. Eine Steam Machine für 600 Euro ist erklärbar. Sie ist dann ein Hybrid: schwächer als eine PS5 Pro, aber flexibler, offener und mit direktem Zugriff auf die bestehende Steam-Bibliothek und SteamOS als Alleinstellungsmerkmal. Das ist kein No-Brainer, aber ein Angebot, über das man nachdenkt.
Bei 700 Euro wird es nach Ansicht der Insider kritisch. Ab hier konkurriert die Steam Machine nicht mehr mit der PS5, sondern mit Upgrade-Optionen: bessere GPUs, Mini-PCs und gebrauchte High-End-Hardware. Selbst Enthusiasten beginnen zu rechnen. Und Enthusiasten sind nicht der Massenmarkt.
Ab welchem Preis Valve den Markt verliert
Alles über 700 Euro? Das ist der Punkt, an dem das Projekt scheitert – nicht aus technischer Sicht, sondern strategisch. Für 800 Euro bekommt man eine PS5 plus mehrere Spiele. Oder man spart etwas drauf und wertet seinen bestehenden PC auf. Die viel zitierte „Bequemlichkeit“ der Steam Machine reicht dann nicht mehr aus, auch nicht die Tatsache, dass man seine Spiele nicht neu kaufen muss.
Und genau hier liegt die Wahrheit, die manche Fans nicht hören wollen: Die Steam Machine ist kein Prestigeobjekt. Sie ist ein Werkzeug, um SteamOS, Linux-Gaming und Valves Plattform-Denken in Wohnzimmer zu bringen. Das funktioniert nur über Verbreitung, nicht über Marge.
Valve muss kein Geld verbrennen. Aber Valve muss eine klare Ansage machen. Wenn die Steam Machine preislich dort landet, wo sie „objektiv fair“ erscheint, aber „subjektiv zu teuer“ wirkt, wird sie erneut im Niemandsland enden. Und das kann sich Valve diesmal eigentlich nicht leisten.
Berichten zufolge könnte die Steam Machine sogar die 1.000-US-Dollar-Marke sprengen. In diesem Szenario hätte Valves zweiter Versuch allerdings schon verloren.




Das Problem wird sein, das die Preise für Ramchips, SSDs und das notwendige Drumherum nur noch die Richtung nach steil oben kennen. Mein persönliches Limit wären mit viel Zähne Knirschen 750-799, und auch nur bei einem Modell mit 16GB Ram und dedizierten min 12GB Graphikspeicher.
Ein Modell mit womöglich 16GB shared Memory wäre für mich uninteressant, da diese Leistung schon mein jetziger veralteter Gaming PC bringt. Dann würde ich das Geld lieber in Upgrades meiner jetzigen Maschine stecken.
Das könnte das Problem für den GabeCube werden. Die erste Zielgruppe sind Leute wie ich. Ausreichend grosse Steamlibary, veralteter PC und vor der Entscheidung stehend „Aufrüsten oder was Neues“. Und da entscheidet es einfach der Preis. Teuerer als ein Upgrade der bestehenden Maschine: No buy. Kaum Verbesserung gegenüber der bestehenden Hardware: Also no buy.
Tja warten wir was der Steamshop sagt.
Valve hat gesagt das man ram und ssd speicher sind aufrüstbar
Kannst dir erstmal das günstigere model holen und später aufrüsten
Unter aufrüsten verstehe ich richtiges aufrüsten. Doch du kannst z.b. nicht mit einer SSD sondern die miesen lahmen Micro SDS aufrüsten. Kein allm das zum Thema Heimkonsole.