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Destiny 2: The Edge of Fate & Renegades – Bungie hebt ab zu den Sternen

Destiny 2 startet mit The Edge of Fate am 15. Juli 2025 in eine neue Saga und bringt im Dezember das Star-Wars-inspirierte Add-on Renegades. Alle Infos zu Story, Gameplay und Pre-Order-Boni.

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...

Destiny 2 ist tot? Von wegen. Bungie hat soeben seinen ambitioniertesten Fahrplan seit Forsaken enthüllt – und der lässt Fans und Skeptiker gleichermaßen staunen. Mit The Edge of Fate, das am 15. Juli 2025 erscheint, beginnt nicht nur eine neue Saga, sondern ein offenkundiger Versuch, Destiny 2 als lebendiges MMO endlich ernst zu nehmen. Und als wäre das nicht genug, kündigt Bungie mit Renegades im Dezember ein zweites Add-on an – klar inspiriert von Star Wars. Wieso genau das funktionieren könnte, erfahrt ihr hier.

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Die Rückkehr der Neun – und ein Universum davor

The Edge of Fate bringt Spieler erstmals seit Jahren wieder mit The Nine in Kontakt – jenen mysteriösen Entitäten, die schon immer mehr Fragen als Antworten aufgeworfen haben. Das neue Add-on verspricht, genau das zu ändern. Schauplatz ist der neue Planet Kepler, eine Hommage an Dungeon-Design und Exploration, wo Bungie seinen Designmuskel anspannen will: Puzzle, vertikale Mobilität, Geheimnisse – endlich mal kein grauer Mond mit Hügeln!

Doch es bleibt nicht bei alten Bekannten. Neben Ikora Rey, die endlich wieder ins Rampenlicht tritt, gesellt sich Lodi, ein neuer Verbündeter aus einem unerforschten Teil des Kosmos, zur wachsenden Riege an Story-Charakteren. Die Handlung soll sich über mehrere Jahre und Erweiterungen strecken – ein echtes MMO-Narrativ also. Wurde auch Zeit.

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Dark Matter, Matterspark & mehr: Endlich wieder frische Ideen

Gameplay-technisch führt „The Edge of Fate“ das Matterspark-System ein. Guardians können sich mithilfe von Dunkler Materie durch enge Gänge quetschen, dashen, rollen, und sich quasi als lebende Kugel durch Feinde walzen. Ergänzt wird das durch Tools wie die Relocator Cannon (Teleportation!) und Mattermorph, das Umgebungsverformung à la Strand erlaubt.

Das klingt nicht nur kreativ – es ist eine willkommene Abkehr vom immer gleichen Skilltree-Baukasten der letzten Jahre. Wer sich an die Anfangszeiten von Stasis erinnert, weiß: Bungie kann Innovation. Hoffen wir, dass sie diesmal länger hält.

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Und dann kommt Renegades – Destiny trifft Star Wars?

Die zweite große Bombe: Destiny 2: Renegades erscheint am 2. Dezember und ist laut Bungie „von Star Wars inspiriert“. Keine halben Sachen – der Teaser zeigt Lichtschwert-ähnliche Waffen, Rebellionsthemen und einen Tonfall, der sofort an die klassische Trilogie erinnert. Natürlich bleibt es Destiny – aber mit neuen Akzenten, neuem Storyfokus und, wenn Bungie Wort hält, mit frischem Spirit.

Renegades wird nicht nur thematisch anders, sondern auch mechanisch: Neue Aktivitäten, frische Feinde, mutigere Missionstypen. Laut Bungie-Vize Justin Truman soll jedes Fate-Saga-Kapitel eigene Regeln brechen. Klingt gut – bleibt abzuwarten, wie viel davon am Ende im Everversum landet.

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Accessibility, Solo Ops und Buildcrafting

Parallel zum Add-on erscheinen Core Updates, die wirklich alle Spieler betreffen – auch ohne Season Pass. Besonders spannend: das neue Portal-System für Aktivitätsauswahl, das den Dschungel aus Menüs und Playlists ersetzen soll. Wer Destiny kennt, weiß: Das wäre ein Segen.

Zudem führt Bungie mit Solo Ops Aktivitäten für Einzelspieler ein, die bewusst kurz, knackig und lohnenswert sein sollen – ein längst überfälliger Schritt. Auch das Buildcrafting erfährt ein Revival: Setboni, überarbeitete Stats, Rüstungen mit voller Energie – Build-Fans dürfen sich freuen.

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Vorbestellerwahnsinn mit Sammlerwucht

Natürlich lässt sich Bungie den Hype bezahlen – mit einer Vielzahl von Pre-Order-Boni, Collector’s Editions und kosmetischen Goodies. Besonders ambitioniert: Die Year of Prophecy Ultimate Edition, die mit exotischer Sniper, Emotes, Sparrow, Rüstungsornamenten und einer Bonuskiste voller Materialien kommt. Sammlerherzen dürften höher schlagen, Preiskritiker eher die Augen rollen.

Nach Jahren des Schrumpfens, Umstrukturierens und Fanfrusts scheint Bungie wieder hungrig. The Edge of Fate sieht nach einem durchdachten, atmosphärischen Abenteuer aus – Renegades nach dem Mut zur Veränderung. Kombiniert mit besseren Zugängen für Solo-Spieler, mehr Customization und einem stringenten Jahresfahrplan, könnte 2025 tatsächlich das Jahr werden, in dem Destiny 2 sein Potenzial einlöst.

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Oder in Destiny-Sprache: Das Licht flackert – aber es brennt wieder.

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