Devil May Cry 6 beim State of Play? Neue Gerüchte, alte Zweifel

Gerüchte um Devil May Cry 6 nehmen Fahrt auf: GFuel tease­t, Fans zweifeln. Was wirklich dran ist – und warum Abwarten klüger bleibt.

Mark Tomson
Als Inhaber und Managing Director von PlayFront.de prägt Mark Tomson die Vision einer unabhängigen Berichterstattung über die Welt von PlayStation. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf technischen...

Seit gestern kursieren erneut Gerüchte um Devil May Cry 6. Der Auslöser ist kein klassischer Insider-Leak, sondern ein Teaser von GFuel, einem lizenzierten Merchandise-Partner zahlreicher Gaming- und Anime-Marken, darunter auch Capcom.

Mehr Substanz als ein Augenzwinkern liefert das allerdings nicht. Trotzdem reicht es, um die Community wieder in Bewegung zu setzen, die auf eine Premiere beim kommenden State of Play hoffen.

GFuel, Capcom und die Sache mit der Deutungshoheit

GFuel arbeitet offiziell mit Capcom zusammen. Das allein macht einen kryptischen Social-Post aber noch lange nicht zu einem echten Hinweis auf Devil May Cry 6. Merchandise-Partner werden in der Regel nicht für unangekündigte Großprojekte eingeweiht, erst recht nicht für ein potenzielles State of Play-Highlight. Genau deshalb reagiert ein großer Teil der Community auch auffallend spektisch. Zu oft haben sich solche Teaser im Nachhinein als Geschmacksrichtung, Sammlerbecher oder Social-Media-Spielerei entpuppt.

Spannender wird es im Kontext älterer Aussagen. Bereits im vergangenen Jahr sorgte Dante-Sprecher Reuben Langdon für hochgezogene Augenbrauen, als er in einem Interview kurz von „Devil May Cry 6“ sprach – und sich anschließend hastig korrigierte.

Offiziell natürlich ein Versprecher, inoffiziell blieb ein Fragezeichen zurück. Zumal es nicht der einzige Moment dieser Art war: Auch Vergil-Sprecher Daniel Southworth ließ später durchblicken, dass „etwas Neues“ im Raum stehe. Damals tippte man eher auf ein Remake.

Solche Aussagen sind kein Beweis, aber sie sind auch nicht nichts. Sprecher dieser Größenordnung sind in der Regel früh eingebunden, zumindest in konzeptionelle Phasen.

Guter Zeitpunkt, falsche Erwartungen?

Rein strategisch wäre der Moment für Devil May Cry 6 nicht schlecht. Die Netflix-Animationsserie hat der Marke neue Aufmerksamkeit verschafft, Devil May Cry 5 liegt inzwischen sechs Jahre zurück, und Capcom hat mehrfach betont, seine Kernmarken langfristig auszubauen. All das spricht für ein Interesse an einer Fortsetzung.

Gegen eine baldige Ankündigung sprechen allerdings ebenso handfeste Gründe. Capcom ist aktuell stark mit Monster Hunter, Resident Evil und neuen IPs wie Pragmata ausgelastet. Ein DMC6 würde zwangsläufig Ressourcen binden – und das eher leise GFuel-Teasing passt nicht zu Capcoms sonst sehr kontrollierter Kommunikationsstrategie.

Momentan heißt es also weiter abwarten. Devil May Cry 6 ist plausibel, aber nicht garantiert. Alles andere wäre derzeit Wunschdenken, und davon hatte diese Reihe schon genug.

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Maik Köhler
1 Monat zuvor

Mein Hype Game aus der PS2 Ära

Crydog
1 Monat zuvor

Devils never cry………………………………………………………….

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