Blizzard hat seine Karten auf den dämonisch glühenden Tisch gelegt: Die neue Roadmap für Diablo 4 ist da – und sie liest sich wie ein höllischer Urlaubsplaner für Untote, Dämonenfreunde und lootgeile Abenteurer. Zwischen „Belials Rückkehr“, „Sünden der Horadrim“ und einem „Infernalen Chaos“ ist bis Ende 2025 einiges geboten. Aber Moment mal – ist das jetzt wirklich der große Masterplan oder doch nur ein hübsch verpacktes Versprechen mit viel Feuerwerk und wenig Substanz?
Saison 8: Belials Rückkehr – Der Boss mit dem Kätzchen
Ende April beginnt mit „Belials Rückkehr“ die achte Saison. Der heimtückische Herr der Lügen bekommt also seine eigene Netflix-Miniserie, äh, Season. Und ja, es gibt neue Quests, Bosskämpfe und – man höre und staune – ein erwerbbares Katzen-Haustier. Wer hätte gedacht, dass Diablo 4 am Ende mehr Tamagotchi als Teufelsbeschwörung ist?
Dazu kommt eine mysteriöse IP-Kollaboration, die Blizzard noch unter Verschluss hält. Was könnte es sein? Ein Crossover mit Hello Kitty? The Witcher? Oder doch Barbie in der Hölle? Alles scheint möglich, denn selbst Mephisto scheint mittlerweile auf Merchandising zu setzen.
Saison 9: Die Horadrim haben gesündigt – jetzt wird eskaliert
Im Sommer folgt dann „Sünden der Horadrim“. Die einst ehrwürdige Bruderschaft scheint moralisch etwas abgedriftet zu sein – passend zum allgemeinen Zustand in Sanctuario. Es gibt Dungeon-Eskalationen (was auch immer das heißt), neue Kräfte und natürlich wieder ein Haustier. Vielleicht ein kleiner Mini-Horadrim im Rucksackformat?
Immerhin bringt diese Season die lang erwartete Maus-und-Tastatur-Unterstützung für Konsolen. Halleluja – oder besser: Diablo-luja! Die Hölle friert zu, und endlich dürfen Controller-Verweigerer auch auf der Couch klicken.

Saison 10: Infernales Chaos – jetzt mit noch mehr IP und Fragezeichen
Im Herbst steht „Infernales Chaos“ an. Inhaltlich wissen wir noch nicht viel, aber immerhin gibt es eine weitere IP-Kollaboration, Chaoskräfte und wieder ein Haustier. Vielleicht diesmal ein kleiner Balrog auf Rädern?
Was dabei auffällt: Die Roadmap hält sich mit echten Überraschungen eher zurück. Viele Features klingen nach „mehr vom Gleichen“ – mit etwas Glitzer obendrauf. Trotzdem: Es ist gut, dass Blizzard sich traut, transparent zu sein. Man weiß jetzt, worauf man sich einlässt – zumindest bis Dezember.
2026: Die nächste Erweiterung und der lange Schatten von Vessel of Hatred
Ab 2026 steht dann eine neue große Erweiterung an – und Blizzard verspricht, das Feedback von Vessel of Hatred einzubauen. Was das genau bedeutet? Unklar. Vielleicht mehr Story, vielleicht mehr Systeme, vielleicht ein Diablo-Battle-Royale. Wir wissen es nicht. Nur, dass es ein neues Rangsystem und Bestenlisten geben wird. Na dann – auf die Plätze, fertig, Dämonenjagd!
Blizzards Roadmap für Diablo 4 ist ein vielversprechender, wenn auch kalkulierter Blick in die Zukunft. Zwischen dämonischen Bossen, nostalgischen Namen und überraschend vielen Haustieren bleibt die Frage: Wird das Spiel 2025 wirklich tiefer, komplexer und besser – oder nur breiter und bunter? Die Hölle bleibt heiß. Und unberechenbar.

