Wenn ein Herr der Hölle persönlich die Bühne der Game Awards betritt, weiß man: Er hat keine Lust auf ein Skript. Genau das passierte gestern, als Mephisto die Ankündigung der neuen Diablo IV-Erweiterung Lord of Hatred begleitete. Es wird düster, es wird intensiv, und es gibt einiges zu entdecken.
Paladin ist zurück – die erste neue Klasse
Mit Lord of Hatred kehrt der Paladin nach über 25 Jahren Diablo-Geschichte zurück. Wer auf „Schwert und Schild“ steht, kann sich freuen: Auren, Blessed Hammer, Condemn oder Heaven’s Fury, allesamt Skills, die Fans längst lieben. Neu ist das Oath-System, das Pfade der Glaubenspflichten abbildet und die Paladine noch individueller macht.
Wer jetzt die Expansion vorbestellt, kann den Paladin sofort spielen, inklusive der ersten Erweiterung Vessel of Hatred, falls ihr die verpasst habt. Die zweite neue Klasse bleibt aktuell noch ein Geheimnis, wird aber pünktlich zum Release spielbar sein.
Skovos – Sanctuarys altes Herz
Die Welt von Sanctuary wächst mit der neuen Zone Skovos, einer wasserreichen Region, die von Vulkanen, versunkenen Landschaften und dichten Wäldern geprägt ist. Historisch bedeutsam als Heimat der ersten Zivilisation, ist Skovos auch eng mit Lilith und Inarius verbunden. Spieler treffen auf Kultisten, Monster aus den Tiefen und den immer präsenten Schatten der Hölle. Die Zone verspricht nicht nur optische Abwechslung, sondern erweitert die Story in eine bisher unerforschte Richtung.
Alle acht Klassen erhalten umfassende Skillbaum-Überarbeitungen und neue Varianten. Zusätzlich steigt das Level-Cap, und neue Crafting-Systeme wie der Horadric Cube sowie Set-Boni mit Talismans erhöhen die strategische Tiefe. Lord of Hatred bringt auch das Loot Filter-System, um die Jagd nach Beute gezielter zu gestalten.
Das Endgame wird damit flexibler: War Plans erlauben individuelle Progression, während Echoing Hatred endlose Dämonenwellen bereithält. Spieler können so ihre Builds auf Herz und Nieren prüfen und gleichzeitig wertvolle Belohnungen verdienen.
Mit Lord of Hatred steuert Diablo IV auf ein Finale zu, das die Rückkehr des Prime Evil Mephisto markiert, und Sanctuary vor eine bislang nie dagewesene Bedrohung stellt.

