Diablo IV: Lord of Hatred überzeugt im Review-Check mit Story-Finale und Klassen-Power

Lord of Hatred im Test: Mephistos Finale, neue Klassen und die Rückkehr der Sets. Erfahre, ob die Diablo 4 Erweiterung den Grind endlich revolutioniert.

Lukas Author 2026
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Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...

Blizzards zweite Erweiterung „Diablo IV: Lord of Hatred“ korrigiert die Fehler der Vergangenheit und führt die Geschichte um Mephisto zu einem wuchtigen Abschluss. Während die neuen Klassen und das Set-System begeistern, bleibt die Core-Loop für Grind-Muffel weiterhin eine Herausforderung.

Diablo IV: Lord of Hatred“ liefert im aktuellen Review-Check den mechanischen Befreiungsschlag, den sich viele Fans nach dem eher durchwachsenen „Vessel of Hatred“-Erweiterung erhofft hatten. Das Herzstück der Erweiterung ist das Finale des „Hatred“-Handlungsbogens, das von Kritikern weltweit für seine emotionale Tiefe und Inszenierung gelobt wird. Mit einem Metascore von aktuell 84 Punkten festigt Blizzard den Status des Titels als Genre-Primus, auch wenn alte Schwächen im Endgame-Design bestehen bleiben.

Ein würdiges Finale für Mephisto

Die Kampagne steht dieses Mal klar im Fokus und wird als „epischer Abschluss“ (Gaming Nexus, 95) bezeichnet. Im Vergleich zum Hauptspiel und dem ersten DLC wirkt die Erzählweise fokussierter. MMORPG.com (80) hebt hervor, dass die Story im Gegensatz zu früheren Diablo-Teilen echte Resonanz erzeugt. Wer also nur wegen der Lore zurückkehrt, bekommt hier das bisher stärkste Material geliefert.

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Spielerisch sind es vor allem die zwei neuen Klassen – darunter der viel gelobte Warlock – und die Rückkehr der Set-Gegenstände, die für frischen Wind sorgen.

  • Neue Klassen: Der Warlock bietet frische Gameplay-Dynamiken, die sich deutlich von den bisherigen Archetypen abheben.
  • Komplexität: Das neue Crafting und die „War Plans“ (Kriegspläne) geben dem Endgame mehr Struktur.
  • Progression: Die Erhöhung des Level-Caps und die neuen Schwierigkeitsgrade sorgen für eine motivierende Lernkurve.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: GamePro (83) merkt an, dass trotz der neuen Features der grundlegende Grind derselbe bleibt. Die Systeme werden komplexer, was laut Checkpoint Gaming (85) fast schon an die Grenze der Überladung führt.

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Der alte Dämon: Das Endgame

Trotz aller Optimierungen bleibt die technische Innovation laut Jeuxvideo.com (80) hinter den Erwartungen zurück. Während die Story glänzt, verliert sich das Spiel in der Optimierungs-Spirale. Wer Diablo IV für sein repetitives Design kritisiert hat, wird auch mit Lord of Hatred kein völlig neues Spiel vorfinden, sondern eine „polierte Perfektionierung“ der bestehenden Formel (Hobby Consolas, 84).

„Diablo IV: Lord of Hatred“ ist kein bloßes Content-Update, sondern die notwendige Reparatur am Gesamtwerk. Die Erweiterung ist für aktive Spieler ein Pflichtkauf, da sie das Spielgefühl durch die neuen Klassen und Sets massiv aufwertet. Der Hype ist gerechtfertigt, solange man akzeptiert, dass Diablo im Kern ein Grind-Spiel bleibt. Es ist das „komplette“ Diablo IV, das wir zum Launch erwartet hätten.

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Frage an euch: Sind Set-Items für euch der heilige Gral der Langzeitmotivation oder habt ihr Angst, dass sie die Build-Vielfalt durch „vorgegebene“ Wege einschränken?

SOURCES:Metacritic
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