Die PS5 hat einen besseren Start als die PS4, meint Sony

Gefühlt kommt die aktuelle Konsolen-Generation irgendwie nicht so recht aus dem Knick – es fehlt nicht nur an Hardware, auch echte Next-Gen Spiele lassen weiterhin auf sich warten. Stattdessen wird wie verrückt an Cross-Gen Titeln gearbeitet. Dennoch ist Sony der Meinung, dass man einen stärkeren Start mit der PS5 hatte, als im Vergleich mit der PS4 damals.

Laut PlayStation Boss Jim Ryan sei zwar auch die PS4 damals enorm gut gestartet, ein Großteil der wirklich guten und herausragenden Spiele erschien aber erst in der zweiten Hälfte der Generation. Daher habe man sich bewusst bemüht, dies zu verbessern und kann schon jetzt sagen, dass man in diesem Punkt Fortschritte gemacht hat.

„In nur wenigen Monaten seit dem Start der PS5 haben wir unglaubliche Spiele veröffentlicht und haben noch so viel mehr in der Pipeline,“ so Ryan.

Axios

Entwickler entdecken jetzt erst die Technologie

Dabei steht die PS5 laut Ryan weiterhin erst am Anfang, wo die Entwickler beginnen die Technologie zu entdecken und zu nutzen. Man kann es kaum erwarten zu sehen, was die PlayStation Studios, die Third-Partys und auch Indie-Studios noch alles aus dem weißen Kasten herauszaubern werden in den kommenden Jahren.

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Ryan verweist hier auf Spiele wie Spider-Man: Miles Morales, Returnal oder Ratchet & Clank: Rift Apart die gute Beispiele dafür seien, was man nur in den ersten sechs Monaten erreichen konnte. Das sei nur ein Ausblick dessen, was man sich für das zweite und dritte Jahr dieser Generation vorstellen kann.

Kritik an Cross-Gen

Auch wenn Sony das so positiv sieht, ist auch die Kritik an Cross-Gen Releases nicht von der Hand zu weisen. Diese schließen nämlich so jeden kommenden Top Titel von Sony mit ein, darunter Gran Turismo 7, God of WarRagnarok oder Horizon Forbidden West, die jüngst allesamt auch für PS4 bestätigt wurden. Ein Only-Next-Gen Titel von Sony ist aktuell nicht in Sicht.

Dass die PS5 Generation dadurch zumindest in Teilen zurückgehalten wird, möchte man bei Sony & Co. zwar nicht sehen, liegt aber dennoch klar auf der Hand. Irgendwo müssen Abstriche hingenommen werden, die nicht nur in Auflösung oder Framerate zu finden sind. Und genau dieser Punkt ist es, der die PS5 Generation momentan dastehen lässt, als würde man mit angezogener Handbremse fahren.