Divinity: Larian Studios eröffnet das nächste Kapitel in Rivellon

Larian Studios kündigt Divinity an – ein neues RPG in Rivellon, größer und tiefgründiger als alles zuvor. Trailer, Details und erste Einschätzung zum Projekt.

Lukas Author 2026
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Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...

Es passiert selten, dass ein Studio einen Moment klar markiert, an dem eine Entwicklungsetappe abgeschlossen und etwas Größeres beginnt. Doch genau dieses Gefühl vermittelt die Ankündigung von Divinity, dem neuen Rollenspiel von Larian Studios. Der Trailer feierte während der The Game Awards 2025 Premiere und deutet bereits an, dass Rivellon vor einer neuen Ära steht.

Ein neues Spiel und ein neuer Anspruch

Larian betont klar: Divinity ist keine Fortsetzung, sondern ein Neustart innerhalb eines bekannten Universums. Spieler sollen ohne Vorkenntnisse einsteigen können, während Veteranen die Verbindung zu Divinity: Original Sin und Divinity: Original Sin 2 entdecken.

Der erste Eindruck vermittelt eine Welt, in der die Götter verstummt sind und politische wie magische Kräfte versuchen, das entstehende Machtvakuum zu füllen. Rivellon wirkt reifer, ernster, beinahe verletzlich, und das verleiht dem Setting eine neue Dringlichkeit. Schon der Ton des Trailers legt nahe, dass Larian dieses Mal stärker auf atmosphärisches Erzählen und unvermittelte Konsequenzen setzt.

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Larians bisher größter Wurf?

Seit Baldur’s Gate 3 steht Larian an einem Punkt, an dem jedes nächste Projekt automatisch mit enormen Erwartungen verbunden ist. Dass das Studio Divinity als seinen „ambitioniertesten Titel“ beschreibt, ist deshalb weniger ein Marketingversprechen als ein Hinweis auf die Entwicklungsphilosophie dahinter. Gründer und Game Director Swen Vincke erklärt, man wolle „alles an einem Ort zusammenführen“, was Larian in den vergangenen Jahren aufgebaut hat.

Auch wenn konkrete Gameplay-Details noch ausstehen, klingt diese Aussage nach einer Mischung aus vertrauten Systemen – etwa komplexen Entscheidungswegen, taktischem Kampf und reaktivem Storytelling – und neuen Ideen, die Rivellon langfristig prägen könnten. Gerade dieser langfristige Ansatz macht neugierig. Wenn Vincke davon spricht, dass dies das Divinity sei, das das Team eigentlich schon immer machen wollte, deutet das auf eine klare Vision hin, die länger als ein einzelnes Spiel reicht.

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Für Neulinge eröffnet sich der Einstieg in ein etabliertes Universum ohne Vorwissen. Für Kenner ergibt sich die Chance, vertraute Themen in einem neuen Kontext zu erleben. Und für die gesamte RPG-Szene könnte Divinity zeigen, wie moderne Rollenspiele erzählerische Tiefe und systemische Freiheit zusammenbringen.

Die eigentliche Frage lautet nun: Wird Divinity Rivellon neu definieren, oder wird sich erst im Lauf der kommenden Monate zeigen, wie weit Larian gehen will?

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1 Kommentar
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RPGsniper
12. Dezember 2025 13:47

Ich sag’s wie’s is… Divinity 1 hab ich durchgespielt, aber Teil 2 hab ich irgendwann, nach 80 Stunden oder so, abgebrochen. Was ein Akt…
Das war nur Streß.
Bin daher eher skeptisch.