DOOM: The Dark Ages – Umfangreicher DLC oder verstecktes Sequel?

Riesige Pläne für DOOM: The Dark Ages. id Software Game Director Hugo Martin verspricht einen massiven DLC mit neuen Mechaniken.

lukas author
By
Lukas Neumann
Als leidenschaftlicher Gamer und Padawan von Niklas begleitet Lukas Neumann die Entwicklung der PlayStation-Ökosystems bei PlayFront.de. Sein journalistischer Fokus liegt auf der Aufbereitung aktueller Branchenthemen und...

id Software verspricht für den ersten DLC von DOOM: The Dark Ages gewaltige Umfänge. Game Director Hugo Martin spricht sogar von einem Umfang, der sich wie eine vollwertige Fortsetzung anfühlt. Während die Community auf handfeste Termine wartet, wirft id Software mit Superlativen um sich: „Freaking huge“ und „ginormous“ soll die erste Erweiterung für das kommende Prequel werden.

Die reine Größe ist bei DOOM selten das Problem, die Mechanik ist entscheidend. Martin betont in einem Livestream mit SlayersClub, dass sich der DLC grundlegend anders anfühlen wird als das Hauptspiel. Das ist eine Ansage, die aufhorchen lässt. Wer „The Ancient Gods“ für DOOM Eternal gespielt hat, weiß, dass id Software bei Erweiterungen gerne den Schwierigkeitsgrad und die Komplexität massiv anzieht.

Masse statt spielerischer Klasse?

Die Faktenlage ist bisher dünn, aber vielversprechend. Ein neuer Speer soll die Mobilität durch integrierte Dash-, Sprung- oder Teleport-Features massiv aufbohren. Dass Hugo Martin den DLC als Quasi-Sequel vermarktet, deutet auf frische Systeme und Assets hin, die weit über das übliche Recycling hinausgehen. Trotz dieser Ansagen bleibt es eine Geduldsprobe – ein erster Trailer ist noch in weiter Ferne, womit das Team die Kontrolle über den Hype behält, ohne konkretes Material zu liefern.

„Massiv“ kann am Ende vieles bedeuten. Im schlimmsten Fall sind es weitläufige, aber leere Areale. Im besten Fall liefert id Software eine Spielerfahrung, die das mittelalterliche Setting von DOOM:The Dark Ages konsequent weiterdreht. Es ist ein gewagter Pitch, einen DLC so früh als Quasi-Sequel zu verkaufen, während die Fans noch nicht einmal das Basis-Movement des Hauptspiels verinnerlicht haben.

id Software hat bei vielen Spielern einen Stein im Brett, was das Gunplay angeht. Aber die Kommunikation wirkt momentan fast schon überhastet. Ein DLC muss den Spielfluss des Hauptteils sinnvoll erweitern, statt ihn komplett über den Haufen zu werfen.

Wenn Hugo Martin sein Wort hält, erwartet uns kein kleiner Grind für zwischendurch, sondern ein echtes Schwergewicht. Das ist allerdings aktuell noch Zukunftsmusik.

Was meint ihr: Braucht ein DOOM-DLC radikale mechanische Änderungen oder wollt ihr lieber mehr von der bewährten Action?

Share This Article

SplitScreen Radio Podcast

Die aktuelle Show mit Jonas & Bene: Gaming-Insights, Analysen und News.

Community-Talk

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Newest
Oldest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
0
Dein Kommentar dazu interessiert uns!x