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DriveClub auf der gamescom angespielt, unsere Eindrücke
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DriveClub auf der gamescom angespielt, unsere Eindrücke

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DriveClub gehört zu meinen persönlichen Favoriten unter den Launch-Titeln der PS4, so dass das neue Spiel von Evolution eines der ersten Ziele für mich in Köln war. Neben einer Anspiel-Session gab es auch hierzu eine ausführliche Entwicklerpräsentation mit Creative Director Col Rodgers, bei der es einige interessante Details zum Spiel zu erfahren gab.

DriveClub ist kein typisches Rennspiel, das einer strikten Kampagne oder Karriere folgt, sondern von Grund auf um die Online- und Social-Erfahrung aufgebaut wurde. Aus dieser Sicht kann man daher auch sagen, dass es nicht mit dem kurz darauf erscheinenden ‚Gran Turismo 6‘ konkurriert, da es zwei komplett andere Ausrichtungen sind.

Die Kernidee von DriveClub ist das Fahren in Clubs. Bis zu 12 Spieler können sich in einem Club zusammenschließen und diesen gemeinsam zum Erfolg führen. Es zählt nicht der Sieg eines Einzelnen, sondern der des Teams. Jeder trägt sein Stück zum Erfolg eines Clubs bei, wobei zum einen interne Wettbewerbe ausgetragen werden können, was aber viel wichtiger ist, die Rivalitäten mit anderen Clubs. Umso verwunderlicher ist es, dass DriveClub kein Open-World Rennspiel sein wird, sondern dass man Rennen auf verschiedenen Rundkursen auf der gesamten Welt absolviert. Das passt im ersten Moment irgendwie nicht richtig zusammen, so dass sich die Vermutung aufdrängt, dass hier vieles in Spielmenüs, Ranglisten usw. ablaufen wird. Es gibt auch keine vorgegebene Herausforderungsstruktur, sondern die Events ergeben sich recht zufällig aus den Rivalitäten und einem Service, der nach dem Release des Spiels immer wieder neue Herausforderungen liefert. Wer nicht gerne ausschließlich online unterwegs ist, kann DriveClub auch alleine genießen und sich in Standard-Events wie Driften, Speed-Challenges usw. messen.

Natürlich spielt auch die Optik bei DriveClub eine große Rolle, wobei Gran Turismo in dieser Generation die Messlatte schon weit oben angesetzt hat. Auffällig bei allen Rennspielen auf der PS4, sei es DriveClub, The Crew oder Need for Speed: Rivals, die unglaubliche Detaildichte, die sofort ins Auge sticht und eine tolle Lebendigkeit drum herum erzeugt. Egal ob die Vegetation, Zuschauer, die sich dynamisch bewegen, oder der Blick in den Himmel. Nichts wird sich wiederholen, sondern alles per Zufall generiert, wie Rodgers anhand der Darstellung der Wolken noch einmal betonte.

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Die Fahrzeuge selbst umfassen absolute Luxuskarossen, wobei wir hier einmal Platz hinter einem Aston Martin Vanquish und RUF RT12 R Platz genommen haben. Hyper-gestylte Supercars wie in Need for Speed wird es in DriveClub also nicht geben. Aber was macht diese auf der PS4 noch besser als jetzt? Zum einen ist uns das Schadenmodell aufgefallen, insbesondere die detaillierten Lackkratzer am Heck nach Kollisionen, die detaillierte Cockpitansicht bis hin zu den Händen des Fahrers selbst, wo jede einzelne Pore zu erkennen war oder sich der Rennanzug zum Greifen nahe anfühlte. Hier hat man im Detail weiter zugelegt, auch wenn man zunächst ein bisschen danach suchen muss.

Gameplay-technisch soll DriveClub irgendwo zwischen Arcade und Simulation liegen, ein Weg, den viele Entwickler gehen, um auch möglichst viele Spieler zu erreichen. Persönlich hatte ich das Gefühl, dass es sehr Simulations-lastig war und die Fahrzeuge teils schwer unter Kontrolle zu halten sind, insbesondere in den Kurven, wo mir ein wenig das Gefühl für das Fahrzeug fehlte und es nicht so richtig wollte wie ich. Need for Speed: Rivals hingegen fühlte sich da komplett anders an, das ein absoluter Arcade-Racer wird. Vielleicht lag das aber auch nur am Fahrzeugtyp selbst. Hier muss man einfach die finale Version abwarten und schauen, was die größere Auswahl dann bietet.

„DriveClub zeigt euch direkt zum Launch der PS4, was Rennspiele der nächsten Generation bieten werden, auch wenn die Innovation momentan noch ein wenig auf der Strecke bleibt. Kernfeatures sind auf jeden Fall die verbundene Onlinewelt, ein hoher Grad an Detaildarstellungen und eine beeindruckende Lebendigkeit abseits der Strecke.“

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