Vier Wochen nach dem Release von Dying Light: The Beast hat Techland die nächsten Schritte klargezogen. Im neuen Dev-Blog erklärt Franchise Director Tymon Smektała, wie man das Spiel langfristig am Leben halten will, mit wöchentlichen Community-Events, neuen Endgame-Systemen, technischer Aufrüstung und einem ziemlich ungewöhnlichen Crossover.
Call of the Beast: Elf Wochen, ein Rudelziel
Die „Call of the Beast“-Kampagne läuft bereits und soll die Community elf Wochen lang beschäftigen. Jede Woche gibt’s ein neues Ziel, das gemeinsam erreicht werden muss, etwa Zombies per Dropkick erledigen, um 80er-Jahre-inspirierte Waffen und Fahrzeug-Skins zu kassieren. Insgesamt warten 22 Aufgaben, und wer mindestens 17 davon schafft, schaltet eine geheime Legendary-Belohnung frei.
Das Ganze wird direkt über die Dying Light Outpost-Seite verfolgt, wo Fortschritt und Belohnungen live einsehbar sind. Kurz gesagt: Wer regelmäßig mitmacht, wird belohnt – und das ganz ohne Lootbox-Quatsch.
New Game+, Legend Levels & Nightmare Mode
Richtig spannend wird’s mit den kommenden Updates. New Game+ kehrt zurück und erlaubt, das Spiel mit allen Skills und Items erneut durchzuspielen, allerdings mit härteren Gegnern und stärkerer Physik. Dazu kommen Legend Levels, die über das bisherige Levelsystem hinausgehen und neue Fähigkeiten sowie eine exklusive Waffenrarität freischalten sollen.
Im Anschluss folgt der Nightmare Mode, der mehr als nur „höhere Zahlen“ bieten soll. Statt bloß schwerer Gegner will Techland realistischere Survival-Mechaniken und dynamischere Bosskämpfe liefern. Als Vorbilder nennt man Alien: Isolation und Resident Evil 3: Nemesis, ein deutlicher Hinweis auf mehr Nervenkitzel und weniger Komfort.
Technisches Upgrade & PUBG-Crossover
Parallel dazu erhält die PC-Version endlich Raytracing-Support, was die Atmosphäre in Castor Woods noch düsterer machen dürfte. Ob die Konsolen später nachziehen, ist offen.
Und am 31. Oktober startet das erste große Crossover mit PUBG Mobile, inklusive neuer Quest, kosmetischer Items und Waffen wie der legendären Bratpfanne. Wer das Event spielt, kann kosmetische Items, XP-Boosts und den „Battleground“-Anhänger freischalten.
Techland liefert, was Spieler sehen wollen, nämlich weniger Versprechen, mehr Inhalt. NG+, neue Schwierigkeitsgrade, Community-Events und technisches Feintuning sind ein gutes Zeichen dafür, dass Dying Light: The Beast mehr ist als ein einmaliger Zombie-Trip. Wenn die Balance zwischen Herausforderung und Spaß stimmt, könnte das Spiel im Winter sogar noch besser sein als zum Launch.

