EA Patent deutet auf skalierbaren Schwierigkeitsgrad hin

Von Electronic Arts ist ein interessantes Patent aufgetaucht, das einen skalierbaren Schwierigkeitsgrad beschreibt. Ziel damit ist es, die Spieler länger im Spiel zu halten.

EA beschreibt das System dahinter als ‚Dynamic Difficulty Adjustment‚, das von alleine den Schwierigkeitsgrad im Nuancenbereich anpassen kann, ohne dass es der Spieler überhaupt wahrnimmt. Dies wird durch wahrscheinliche Vorhersagen basierend auf den Spielgewohnheiten ermittelt, wodurch die Herausforderungen dann skaliert werden.

In der Beschreibung liest sich das Ganze wie folgt:

„Das Spiel generiert ein Modell zur Vorhersage der Spielretention, das einen Hinweis auf eine erwartete Spieldauer vorhersagt. Basierend auf der ermittelten erwarteten Spieldauer kann der Schwierigkeitsgrad des Spiels automatisch angepasst werden.“

In der Praxis werden dann zum Beispiel Bossfights ausgewertet, ob man Probleme mit bestimmten Klassen hat usw. In dem Fall würde das Spiel dann nicht den gesamten Schwierigkeitsgrad nach unten anpassen, sondern nur modulare Teile, etwa bestimmte Gegnertypen.

„Oft sind Spiele, die zu schwierig oder zu einfach sind, für einen User weniger unterhaltsam“, heißt es im Patent. „Folglich wird der User das Spiel wahrscheinlich weniger spielen. Eine der Herausforderungen bei der Spieleentwicklung besteht daher darin, ein Spiel mit einem Schwierigkeitsgrad zu entwerfen, der einen User höchstwahrscheinlich über einen längeren Zeitraum beschäftigt.“

Ob dieses Patent jemals zur Anwendung kommt, ist natürlich offen. Sollte sich ein solches System aber durchsetzen, könnten zukünftig die klassischen Schwierigkeitsgrade komplett wegfallen.