Einige Activision Spiele sollen weiterhin für PlayStation bestehen bleiben

Die Übernahme von Activision durch Microsoft schlug heute ein wie eine Bombe, die den Entwickler und Publisher für eine Rekordsumme von fast 70 Millionen US-Dollar aufkaufen wollen.

Gleichzeitig sieht man damit zahlreiche Franchises auf PlayStation verschwinden, darunter Call of Duty, Overwatch oder Diablo. Ob es wirklich das Aus für solch erfolgreiche Marken auf PlayStation bedeutet, bleibt allerdings abzuwarten.

Communities werden weiterhin unterstützt

So möchte Microsoft wohl einige Spiele von Activision-Blizzard auch weiterhin auf PlayStation unterstützen, wie Bloomberg berichtet. Ob nun aus reiner Herzensgüte oder notgedrungen, weil man auf diese große Community nicht verzichten kann, wird sich erst noch zeigen. Nicht abzustreiten ist, dass Call of Duty aktuell seine größten Erfolge auf PlayStation feiert. Wird man das einfach so aufgeben?

Microsoft sagte hierzu gegenüber Bloomberg:

„Activision Blizzard-Spiele werden auf einer Vielzahl von Plattformen gespielt, und wir planen, diese Communitys auch in Zukunft zu unterstützen.“

Diese Aussage muss man dennoch mit Vorsicht genießen, denn ähnliches hat man auch vor einem Jahr über die Bethesda-Spiele gesagt. Was davon blieb sind Spiele, die ohnehin schon auf PlayStation erschienen sind und wo der Support einfach weiterläuft. Dazu zählen Fallout 76, The Elder Scolls Online oder DOOM.

Kommende Blockbuster wie Starfield oder The Elder Scrolls VI bleiben PlayStation-Spielern hingegen wohl verwehrt, was im Fall von Activision nicht anders sein dürfte.

microsoft activision blizzard

Momentan hat Microsoft nur das Übernahmeinteresse von Activision bestätigt, dem Investoren und Behörden am Ende noch zustimmen müssen. Ob der Deal damit wirklich unter diesen Bedingungen zustande kommt, ist noch gar nicht sicher.

Einig ist man sich in dem Punkt, dass sich bei einer erfolgreichen Übernahme von Activision die Kräfteverhältnisse in der Industrie enorm verschieben und Microsoft größeren Einfluss denn je haben wird. Nun ist es an Sony, dagegen aufzufahren, um nicht irgendwann einfach überrannt zu werden.

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