FromSoftware hat Patch 1.03 für Elden Ring Nightreign veröffentlicht, und der bringt deutlich mehr als ein paar UI-Korrekturen. Die Erweiterung The Forsaken Hollows wird jetzt direkt unterstützt, Relikt-System und Kartenfunktionen wurden modernisiert, und diverse Balance-Anpassungen machen Builds nachvollziehbarer und weniger frustanfällig.
Für ein Spiel, das ohnehin schon am Rand der Komplexität tanzt, ist das ein Schritt, der den Alltag spürbar erleichtert.
Mehr Übersicht, weniger Klickwege
Die größte Verbesserung ist eindeutig die bessere Lesbarkeit des Relikt-Systems. Ausgerüstete Relikte werden jetzt schon im Charakter-Auswahlmenü angezeigt, ein Detail, das man sich fragt, warum es nicht von Anfang an drin war. Auch das Anlegen und Sortieren von Presets ist endlich intuitiv: Namen vergeben, Reihenfolgen anpassen, Effekte prüfen, alles direkt im Menü, ohne dass man sich durch verschachtelte Listen hangeln muss.
Auch die Karte wurde sinnvoll angepasst. Die Ebenen lassen sich in den Ergebnissen umschalten, Events auf anderen Höhenstufen werden klarer hervorgehoben, und die Runenmarkierung zeigt jetzt sogar die vertikale Position. Gerade in Gebieten, in denen man ständig in Schluchten fällt (Hallo, Limgrave-Klippen-Vibes), ist das ein spürbarer Boost.
Dazu kommen kleine, aber wertvolle Ergänzungen: neue Items im Collector-Shop, Fire Pots im Shelter-Inventar und ein Fix fürs Zielsystem, das bisher gern mal hinter dem Rücken verloren ging.
Feintuning für Builds und ein paar klare Nerfs
Patch 1.03 nimmt sich außerdem die reliktbasierten Passiv- und Spezialeffects vor. Viele Effekte, die früher nur unter sehr niedrigen HP getriggert haben, sprechen jetzt breiter an, aber dafür abgeschwächt. Klingt nach einem fairen Tausch: weniger cheesy Low-HP-Builds, dafür stabilere, planbare Boni.
Mehrere Angriffstypen wurden verbessert: Jump Attacks, Charged Attacks, Guard Counters, Dash Attacks, im Grunde alles, was aktive Spielweise belohnt. Gleichzeitig wurden defensive Low-HP-Boni reduziert. Das drückt die Adrenalin-Junkies etwas, sorgt aber für ein gesünderes Meta.
Auch der Zauber Wrath of Gold wurde überarbeitet: weniger FP-Kosten, mehr Wumms. Ein willkommenes Update, denn der Spruch fühlte sich bislang wie ein schlechter Deal an.
Bugfixes, die längst überfällig waren
Die Liste der Fehlerbehebungen ist lang. Teleport-Bugs bei Invasionen, nicht aktive Sites of Grace, verschluckte Buffs, unzuverlässige Parry-Stagger-Werte, UI-Glitches bei Relikten, Audiofehler: Viel Kleinkram, der im Alltag einfach nervt. Schön, dass FromSoftware hier einmal gründlich durchgefegt hat.
Patch 1.03 ist kein spektakulärer Balance-Breaker, aber ein richtig solides Qualitäts-Update. Elden Ring Nightreign: The Forsaken Hollows wirkt damit runder, logischer und weniger menülastig. Die Anpassungen am Relikt-System und die breiten Buffs für offensive Spielstile sorgen dafür, dass Builds variabler und zugänglicher werden. Vieles davon hätte schon zum Launch drin sein dürfen, aber so ist das mit FromSoftware: spät, aber sauber.


wenn in eldenring oder in nightreign updates mit fixes kommen, bekomme ich immer crashes hinterher die vorher nie da waren. da ich gefühlt der einzige damit bin wurde/wird es nie behoben. nach dem update direkt 3 crashes gehabt.