FromSoftware hat ein Problem. Und das betrifft nicht nur Nintendo-Fans, sondern auch jeden, der auf PlayStation auf neue Elden Ring-Inhalte gehofft hat. Die Switch 2-Version wird auf 2026 verschoben, und nimmt die geplanten Bonus-Items für alle anderen Plattformen gleich mit.
Warum die Switch 2-Version alle ausbremst
Ursprünglich sollte Elden Ring zeitnah auf der Switch 2 erscheinen, inklusive einer „Tarnished Edition“ mit zwei neuen Startklassen (Knight of Ides und Heavy Knight), zusätzlichen Rüstungssets und Anpassungsoptionen für euer Reittier Torrent. Nettes Extra, dachte man sich wohl auch bei Sony – und kündigte an, diese Inhalte als „Tarnished Pack“ zeitgleich für PS5 und PS4 rauszubringen.
Jetzt der Haken: Die Nintendo Switch 2-Fassung läuft bescheiden. Besonders im Handheld-Modus gab es laut ersten Tests erhebliche Performance-Probleme. FromSoftware braucht also mehr Zeit für „Spiel-Performance-Anpassungen“ – verständlich, niemand will eine ruckelnde Version von Elden Ring. Aber die Konsequenz trifft eben auch PlayStation-Nutzer, die technisch nichts mit den Switch-Problemen zu tun haben.
Was bedeutet das konkret?
Die neuen Items und Klassen kommen erst 2026 auf PS5 und PS4. Wann genau, ist unklar. Ob das Tarnished Pack kostenlos wird oder bezahlt werden muss, hat FromSoftware ebenfalls nicht verraten, was bei einem Feature-gebundenen DLC schon relevant wäre.
FromSoftware entschuldigt sich pflichtschuldig für die Unannehmlichkeiten und verspricht, das Spiel „in bestmöglicher Form“ auszuliefern. Keine Frage, das ist die richtige Priorität. Trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Eine plattformspezifische Baustelle verzögert Inhalte für alle anderen mit.
Dass FromSoftware sich die Zeit nimmt, die Switch 2-Version ordentlich hinzubekommen, ist nachvollziehbar und richtig. Elden Ring ist ein technisch anspruchsvolles Spiel, und gerade im Open-World-Bereich kann die Hardware schnell an ihre Grenzen kommen. Lieber später und gut als früher und kaputt.
Was aber nervt: PlayStation-Spieler werden in Geiselhaft genommen für ein Problem, das sie nicht betrifft. Diese Items hätten problemlos früher für PS5 und PS4 erscheinen können, unabhängig davon, wann die Switch-Version fertig ist. Dass man die Veröffentlichung koppelt, wirkt wie eine künstliche Marketing-Entscheidung statt eine technische Notwendigkeit.
Bleibt die Frage nach dem Preis. Wenn FromSoftware hier tatsächlich Geld für verlangt, nachdem die Inhalte schon verzögert wurden, dürfte die Community nicht begeistert sein. Ein Goodwill-Bonus wäre das Mindeste.


Na das könnten auch die Vorboten sein bezüglich des ps hanhelds ja ist mir schon klar das x86 Architektur in next gen stationär und mobile stecken wird, was die Optimierung erleichtern wird aber manche spiele brauchen halt leistung