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Elden Ring wird verfilmt: A24, Garland und düstere Hoffnung

A24 bringt Elden Ring als Realfilm auf die Leinwand – unter der Regie von Alex Garland. Erfahre, was Fans vom düsteren Fantasy-Epos erwarten dürfen.

Lukas Author 2026
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Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...

Was lange als undenkbar galt, wird nun Realität: Elden Ring von FromSoftware erhält eine Realverfilmung – und das nicht von irgendwem. Niemand Geringeres als Alex Garland (Ex Machina, Civil War) nimmt sich dem kolossalen Projekt an. Und mit A24 als Produktionsstudio wird schnell klar: Hier erwartet uns keine plumpe Videospielverfilmung, sondern ein filmisches Experiment zwischen Wahnsinn, Mythos und Untergang.

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Der von Hidetaka Miyazaki erdachte Albtraum aus Ruinen, Göttern und unausweichlichem Tod bekommt nun ein zweites Leben – auf der Leinwand. Unterstützt wird Garland von einem beeindruckenden Produzenten-Lineup: Peter Rice, die DNA-Veteranen Andrew Macdonald und Allon Reich sowie George R. R. Martin selbst. Letzterer hatte bekanntlich bereits für das Spiel die mythologische Grundlage geschaffen. Der Kreis schließt sich – oder besser: öffnet sich in Richtung Abgrund.

Kein Marvel-Quatsch: Was Garland anders machen wird

Garlands Handschrift ist unverkennbar: introspektiv, verstörend, oft philosophisch – und fast nie massenkompatibel. Wer also auf ein popkulturelles Popcorn-Spektakel gehofft hat, wird enttäuscht sein. Wer allerdings ein düsteres Charakterdrama mit Lovecraft-Einschlag erwartet, dürfte jubeln.

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Schon Ex Machina bewies, dass Garland Science-Fiction mit bedrückender Dichte erzählen kann. Elden Ring könnte nun seine Eintrittskarte in die Fantasy-Hölle sein – wortwörtlich. Statt eines klassischen Helden-Epos könnte der Film den inneren Verfall der „Tarnished“ erkunden, die in einer kaputten Welt aufsteigen – oder endgültig zerbrechen. Man darf hoffen, dass Garland nicht versucht, das Unverfilmbare zu glätten, sondern genau darin seinen Reiz sieht: im Fragmentarischen, Verstörenden, Sperrigen.

Mehr als nur ein Film: Elden Ring wird zur Marke

Parallel zum Film rollt FromSoftware die Marke weiter aus. Mit Elden Ring: Nightreign erscheint am 30. Mai ein kooperativer Actiontitel, der das Gameplay des Originals in ein neues Licht rückt. Auch die „Tarnished Edition“ für die Switch 2 ist auf dem Weg – inklusive Shadow of the Erdtree und frischer Extras.

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Doch so interessant diese Spin-Offs auch sein mögen – sie verblassen vor dem ambitionierten Projekt der Realverfilmung. Garland steht vor der schwersten Aufgabe seiner Karriere. Aber wenn Elden Ring eines gelehrt hat, dann das: Wer sich fürchtet, verliert. Wer voranschreitet, könnte etwas Großartiges erschaffen – oder daran zugrunde gehen. Genau wie im Spiel.

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